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Skandika Centaurus Liege-Ergometer mit App: Solider Trainingspartner

 

Der Name „Skandika“ dürfte sicherlich denjenigen bekannt sein, die schon mal nach einer Vibrationsplatte gesucht haben bzw. eine Skandika Vibrationsplatte bereits besitzen. Denn eine dieser Platten, die Body Cult VIP 5500, wurde im Test der US-Fachzeitschrift „Health“ Testsieger. Zudem wurden das Sitzfahrrad Office Bike von Skandika und das Laufband Home Run mit dem renommierten Red Dot Design Award ausgezeichnet. Die Skandika-Fitnessgeräte werden also durchaus mit hochwertiger und solider Verarbeitung assoziiert, vor allem in der höheren Preisklasse.

 

Solide und sicher

Genauso ein hochklassiges und edles Fitnessgerät ist das Skandika Centaurus Liege-Ergometer. Die gute Verarbeitungsqualität spiegelt sich z.B. in dem hohen zulässigen Benutzergewicht von 150 kg wider. Die vorhandene GS / TÜV – Siegel beim Centaurus Liege-Ergometer belegen außerdem, dass man es mit einem sicheren Trainingspartner zu tun hat. Sogar bei unebenen Böden sorgen die Niveauregulierungen, welche Bodenunebenheiten ausgleichen können, für einen sicheren Stand.



Ergonomie

Besonders für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen wird der tiefe Durchstieg des Skandika Centaurus eine Wohltat sein. Denn man muss nicht die Beine anheben bevor man auf dem Sitz steigt. Weiterhin lässt sich der Abstand des Sitzes zu den Pedalen verstellen und die Rückenlehne kann in der Neigung mit einem Knauf verstellt werden.



Die Einstellung der Neigung der Rückenlehne ist eine Eigenschaft, die bei einem Liegeergometer sehr selten zu finden ist. So kann die Sitzposition besser an den eigenen Ansprüchen angepasst werden. Das Ergometer ist für Personen ab ca. 1,57 m bis ca. 1,92 m geeignet.


Computer und Display

Der Computer des Centaurus ist dank der großen Knöpfen sehr leicht zu bedienen, was vor allem älteren Menschen entgegenkommt. Das Display ist farbig und hintergrundbeleuchtet, so dass die Trainingsdaten auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut abzulesen sind.  Der Computer zeigt die Zeit, die Distanz, die Geschwindigkeit, den Kalorienverbrauch, Watt, Puls, das Ergebnis der Körperfettmessung und besitzt zudem eine Regenerationsanzeige bzw. Erholungspulsmessung. Dazu später mehr.



Vorinstallierte Programme

Für ein abwechslungsreiches Training sorgen die 12 vorinstallierte Programme: Intervallprogramme mit unterschiedlich definierten Intervallen und Berg-Programme, die das Bergaufsteigen und Bergabsteigen simulieren. Des Weiteren kann eine konstante Leistung zwischen 10 und 350 Watt gewählt werden (mehr Infos dazu unter drehzahlunabhängiges Training). Man kann aber auch einfach nur den Trainingswiderstand mit dem Punktraster manuell einstellen ohne ein Trainingsprogramm zu benutzen.

Die Leistungsspanne im wattgesteuerten Modus ist mit einer unteren Grenze von 10 Watt bestens für Senioren, Anfänger oder Menschen, die schonend die Mobilität von Gelenken und Muskulatur verbessern wollen bzw. zur Rehabilitation geeignet. Gleichzeitig ist die obere Grenze von 350 Watt bestens für ambitionierte und fortgeschrittene Sportler geeignet, die nach mehr Herausforderung suchen. 

Im Vergleich zu anderen Liegeergometern, wie z.B. das SportPlus SP-RB-9900-iE oder das Hammer Sitzergometer Comfort XTR, deren niedrigste Wattleistung 30 bzw. 35 Watt beträgt hat das Skandika Centaurus Liege-Ergometer die Nase vorn. Auch im Vergleich zu Liegeergometern mit Höchstleistungen von 200 Watt, wie beim genannten SportPlus Modell, ist man hier mit den 350 Watt als ambitionierter Sportler besser bedient.

Zusätzlich können bis zu 4 Benutzer ein eigenes Profil anlegen (unter Eingabe von Geschlecht, Gewicht, Alter und Größe). So können nach jedem Training die Trainingswerte abgespeichert werden.

Pulssteuerung

Eine Pulssteuerung sollte bei einem Ergometer, mit dem man ein kontrolliertes Herz-Kreislauf-Training durchführen will, nicht fehlen. Erfreulicherweise verfügt das Skandika Centaurus Liege-Ergometer über 4 pulsgesteuerte Programme.

  • die eigene Zielherzfrequenz eingeben oder mit einem der gespeicherten Programme:
  • 55% der maximalen Herzfrequenz – DIÄTPROGRAMM
  • 75% der maximalen Herzfrequenz – GESUNDHEITSPROGRAMM oder
  • 90% der maximalen Herzfrequenz – SPORTSPROGRAMM starten.

Dazu muss das Alter in den Benutzerdaten eingegeben werden. Wenn man seine Zielfrequenz erreicht hat, blinkt die PULS Anzeige. Die Pulsmessung erfolgt hier elektronisch über die Handsensoren an den Sitzgriffen.

Erholungspulsmessung

Zudem wird eine Erholungspulsmessung nach Beendigung des Trainings mit Fitnessnote angeboten. Diese soll die Geschwindigkeit widerspiegeln, mit der sich der Körper vom Training erholen kann. Dazu muss die Taste RECOVERY am Computer gedrückt werden. Nach 1 Minute wird das eigene Fitnesslevel mit einer Note von F1 bis F6 angezeigt, wobei F1 für Ausgezeichnet (dann hat man alles richtig gemacht) steht, F2 für Gut, F3 für Durchschnittlich, F4 für Ausreichend, F5 für nicht ausreichend und F6 für die Notwendigkeit sein Fitnesszustand zu verbessern.

iconsole+ App

Die Konsole des Skandika Centaurus bietet eine Bluetooth Schnittstelle in der Version 4.0. Dank dieser kann sich das Fitnessgerät mit der iconsole+ App verbinden.

  • Mit der Taste QUICKSTART auf dem Startmenü der App kann sofort mit dem Training begonnen werden, wobei der Widerstand manuell eingestellt werden kann. Es stehen zudem 12 Programme zur Auswahl, wobei auch hier der Widerstand jederzeit verstellbar ist. HRC Programme und ein Watt Programm können ebenfalls per App genutzt werden.
  • Am Ende des Trainings kann eine Trainings-Zusammenfassung auf Facebook veröffentlicht werden. Die iconsole+ App ermöglicht eine noch genauere Trainingsauswertung als der Trainingscomputer selbst, Die Zusammenfassung enthält eine Anzeige der Trainingszusammenfassung auf Monatsbasis, Wochenbasis, Tagesbasis, Anzeige der Trainingszeit, Distanz, verbrannten Kalorien, der täglichen Trainingsaufzeichnungen.
  • Es gibt auch die Möglichkeit eine eigene Route zu erstellen und auf Google Street View abzufahren. Man bestimmt den Start- und Zielpunkt, insgesamt können bis zu 8 Wegpunkte hinzugefügt werden.

Um die App, aber auch einfach nur das Smartphone mit Youtube Videos, während des Trainings zu nutzen, ist das Liegeergometer mit einer Tablethalterung ausgestattet.

Größe, Gewicht und Stabilität

Mit Aufstellmaßen von 168 x 70 x 114 cm liegt das Skandika Centaurus Modell von dem Platzbedarf her zwischen dem AsVIVA Liegeergometer R7 und dem SportPlus SP-RB-9900-iE. Es ist länger und breiter als die meisten seiner billigeren Konkurrenten. Die Vorteile davon sind nicht nur mehr Standsicherheit, sondern auch einen breiteren Sitz und breitere Rückenlehne, was den Komfortfaktor erhöht.

  • Sattel Tiefe: ca. 27 cm
  • Sattel Breite: ca. 35 cm
  • Rückenlehne Höhe: ca. 53 cm
  • Rückenlehne Breite: ca. 38 cm
  • Abstand zwischen den Haltegriffen: ca. 58 cm.

Vom Gerätegewicht her (51 kg) liegt das Liegeergometer ebenfalls über den Durchschnitt, was auf eine höhere Stabilität hinweist. Um eine hohe Standfestigkeit zu gewährleisten, sollte man bereits beim Aufbau darauf achten, dass man das Rädchen des hinteren Standfußes durch Drehung entsprechend einstellt, sodass Bodenunebenheiten ausgeglichen werden. Natürlich ist das Ergometer auch mit zwei Transportrollen ausgestattet, um einen mühelosen Wechsel des Standortes zu ermöglichen.

Ein besonders praktisches Feauture ist die Halterung für eine Trinkflasche vorne am Stützrohr, wodurch man jederzeit ohne Unterbrechung des Trainings auf sein Getränk zugreifen kann.

Aufbau

Der Grundkörper des Skandika Centaurus wird komplett geliefert. Was man selber machen muss ist das Stützrohr mit dem Grundrahmen verbinden, Puls- und Computerkabel verbinden, und noch die Standfüsse, die Griffstangen, den Sattel, die Rückenlehne, die Flaschenhalterung und die Pedale selbst montieren.

Auf der Youtube-Seite von Skandika hat der Hersteller ein Video über den Aufbau des Liege-Ergometers veröffentlicht. Anhand des Videos kann man sich auch einen guten Eindruck von der Qualität der Verarbeitung, den Materialien und der Konstruktion des Skandika Centaurus verschaffen. Alle weitere Informationen zum Aufbau des Liegeergometers finden Sie hier: PDF -Bedienungsanleitung (Link zu skandika.de).

Service des Herstellers

Im Gegensatz zu Liegeergometern unbekannter Hersteller mit zweifelhafter Herkunft und der fehlenden Möglichkeit Ersatzteile zu bestellen, hat man hier den Vorteil eines deutschen Service Centers. Werden Ersatzteile gebraucht, kann der Hersteller einfach über die E-Mail-Adresse und Telefonnummer, die in der mitgelieferten Bedienungsanleitung angegeben sind, kontaktiert werden. Der Service des Herstellers erfolgt durch die Firma „MAX Trader GmbH“ in Essen.

Schwachstellen

  • Bei diesem Liege-Ergometer ist leider keine Pulsmessung per Brustgurt möglich. Die Messung mittels Handsensoren liefert im Vergleich zum Brustgurt keine EKG genauen Werte.
  • Die Schwungmasse von 9 kg könnte etwas höher sein. Sie ist zwar für Hobbysportler ausreichend, für ein herausforderndes Training könnten es allerdings gerne ein paar Kilos mehr sein. Andererseits hat sich kein Nutzer (z.B. in den Amazon-Rezensionen) über einen schlechten Rundlauf des Skandika Modells beschwert. Im Gegenteil, die Trainingsqualität wird gelobt.
  • Die Bedienungsanleitung ist etwas dürftig. Vielen Nutzern ist nicht ersichtlich, wie man die einzelnen Trainingsprogrammen einstellt und benutzt.

Vergleich mit dem Sportstech ES600 Liege-Ergometer

Das Sportstech ES600 Profi Liege-Ergometer spielt seine Stärken vor allem bei der Pulsmessung aus. Dank des eingebauten Empfängers für Brustgurt, mit dem die Herzfrequenz EKG genau ermittelt werden kann, ist ein besseres pulsgesteuertes Training möglich. Außerdem punktet das Gerät durch sein Self-Generator-System, wodurch Stromkosten gespart werden. Die größere Schwungmasse von 14 kg ist ebenfalls erwähnenswert, obwohl auch die 9 kg Schwungmasse des Skandika Modells, wie bereits erwähnt, ausreichend ist.

Dafür bietet das Skandika Centaurus eine verstellbare Rückenlehne an und eine bessere App: iconsole+ im Vergleich zu der unausgereiftere e-Health App.

Fazit

Das Skandika Centaurus ist ein solides und ergonomisches Liege-Ergometer mit vielfältigen individuellen Verstellungsmöglichkeiten und reicher Programmauswahl. Es ist sowohl für große, als auch für kleine Menschen geeignet. Dank der Möglichkeit bei sehr niedrigen Widerständen zu trainieren und dem tiefen Einstieg ist es bestens für Senioren, schwache Menschen, Menschen mit Übergewicht oder Personen mit körperlichen Einschränkungen geeignet. Aber auch für diejenigen, die einfach entspannt beim Fernsehen ein Kardio- oder Ausdauertraining absolvieren möchten, ohne auf einen unbequemen Fahrradsitz zu steigen, ist es eine sehr gute Alternative. Man kann den Liegeheimtrainer günstig bei Amazon bestellen. Weitere empfehlenswerte Liegeergometer Modelle finden Sie hier.

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