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Latzug Turm & Kabelzugturm: TOP 3 Latzugmaschinen

Latziehen ist eine der wichtigsten Übungen beim Kraftsport. Mit ihm trainiert man wie beim Klimmzug effektiv den Latissimus Dorsi (großer Rückenmuskel). Außerdem werden noch weitere Rückenmuskeln, wie z.B. großer und kleiner Rautenmuskel (M. rhomboideus minor et major), Großer Rundmuskel (M. teres major) und ein Anteil des Trapezmuskels, trainiert. Auch die Armbeuger, Rückenstrecker und Bizeps müssen bei dieser Übung mitarbeiten. Bei Männern entsteht das beliebte V-förmige Kreuz mit heraustechener Muskulatur, während bei Frauen die Taille schmaler wirkt.

TOP 3 Latzug-Stationen

Liege-Ergometer max. Gewichte Stellfläche
» Body-Solid GLM83 140 kg 153 x 82 cm
» BODY-SOLID CCO-150 2 x 52,5 kg 100 x 357 cm
» Body-Solid GDCC200 2 x 47,5 kg 104 x 198 cm

1. Body-Solid GLM83: Hochbelastbarer Latzug-Turm für das Heimtraining

Body-Solid GLM83 Latzug-Station Ruder-Station Latzugturm Rude...

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Das Unternehmen Body-Solid verfolgt seit rund 25 Jahren den Grundsatz „Gebaut fürs Leben“. Die Geräte des amerikanischen Herstellers zeugen daher von einer gewissenhaften Verarbeitung und genügen den höchsten Qualitätsansprüchen. Body-Solid verfügt über eine breite Angebotspalette von Fitnessgeräten, welche sowohl für den Einsatz im kommerziellen Bereich als auch für den heimischen Fitnessraum gedacht und gebaut sind. Die Kombination aus Funktionalität und Qualität machen Solid-Body somit zu einem der führenden Akteure auf dem Fitness-Markt. Daher vertrauen nicht nur Fitnesscenter auf die Qualität der Produkte, sondern auch in anderen Einrichtungen kommen Geräte von Body-Solid zum Einsatz. So finden sich die Trainingsgeräte dieses Herstellers nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit in beispielsweise Schulen, Universitäten, bei der Polizei oder auch der Feuerwehr wieder.

Aufgrund der jahrelangen Erfahrung von Body-Solid punktet auch die GLM83 Latzug-Station bei Qualität und Effektivität. Diese vereint Latzug-Station und Rudermaschine in einem Gerät. Dank oberen und unteren Zugrolle besteht eine große Übungsvielfalt. Mit dem Latzug lassen sich sowohl die Arme und Schultern als auch die Rücken- und Brustmuskulatur trainieren. Neben den für diese Station üblichen Übungen können mittels zusätzlicher Kabelzuggriffe weitere Trainingseinheiten absolviert werden. Dazu zählen beispielsweise Übungen für den Trizeps oder auch Bizeps-Curls. Aufgrund der variablen Griffbreite können unterschiedliche Bereiche des Rückens beim Latziehen angesprochen werden. Ein gezieltes Training von Trapezmuskeln und Schultermuskulatur ist damit problemlos möglich.

Die Latzug-Station kommt auf rund 42 kg und benötigt eine Stellfläche von 153 cm in der Tiefe und 82 cm in der Breite. Auch die Deckenhöhe ist beim Aufbau zu beachten, da die Station etwa 210 cm hoch ist. Die maximale Belastbarkeit liegt in Bezug auf die Scheibenaufnahme bei etwa 140 kg. Bei diesem Modell gibt es kein Flaschenzug, daher auch keine Übersetzung. Das heißt, das aufgelegte Gewicht kommt 1:1 an: die 140 kg müssen nicht halbiert werden. Die Scheibenaufnahme beträgt 25,4 mm und ist optional auf 50 mm erweiterbar.

Ihre Stabilität erhält die Station durch eine vierseitig geschweißte, 5 x 5 cm starke Rahmenkonstruktion aus Stahl. Die Polsterung besteht aus hochqualitativem DuraFirm, welche mit einer reißfesten Doppelnaht versehen ist und dadurch eine lange Lebensdauer aufweist. Die Kniepolster des Zugturms sind in der Höhe verstellbar und gewährleisten so eine optimale Anpassung an die individuelle Größe des Nutzers. Zudem ist die Konstruktion der Station gut durchdacht. Denn um zwischen dem Latziehen und dem Rudern zu wechseln, sind keine Umbaumaßnahmen notwendig. Damit ist sowohl für ein sicheres als auch für ein komfortables Training an der Station gesorgt.

2. BODY-SOLID CCO-150 Multi-Kabelzug: Studio-Niveau für den Heimgebrauch

BODY-SOLID CCO-150 Cable Crossover Kraftstation Multi-Kabelzu...

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Wer sich den BODY-SOLID CCO-150 Multi-Kabelzug ins Haus holt, braucht zweifelsohne Platz. Immerhin benötigt das Gerät eine Stellfläche von etwa 100 cm x 357 cm. Auch die Deckenhöhe sollte nicht zu gering ausfallen, da die Kabelzugbrücke 2,12 Meter hoch ist. Im Gegenzug erhält der Nutzer damit allerdings auch ein vielseitiges Fitnessgerät, welches sich nicht nur für ein umfassendes Training, sondern auch für den Reha-Sport genutzt werden kann. So können beispielsweise Übungen wie Oblique Crunch, Cable Cross-Over, Shoulder Press, Pectoral Fly und mehr durchgeführt werden. Die Vielzahl an Trainingsmöglichkeit ist durch die beiden Zugtürme und die um über 180 Grad sowie 11-fach verstellbaren Zugschlitten gegeben. Übungen können daher (in Kombination mit einer Hantelbank) sowohl im Sitzen und Liegen als auch im Stehen ausgeführt werden.

Das Trainingsgewicht lässt sich zudem unkompliziert und in kurzer Zeit erhöhen, da insgesamt 20 Steckplatten pro Seilzug vorhanden sind. Mit ihnen kann der Trainingswiderstand individuell und in feinen Stufen an den Nutzer angepasst werden. Die Qualitätsschwerpunkte Stabilität und Sicherheit des Herstellers Body-Solid sind auch bei der Kabelzugbrücke gegeben. Das Training verläuft flüssig und ruhig dank der kugelgelagerten Laufrollen und der nylonbeschichteten Kabel. Diese werden auch im Flugzeugbau eingesetzt. Die pulverbeschichtete und vierfach geschweißte Rahmenkonstruktion aus Stahl bietet die nötige Stabilität für ein sicheres Training. Das Gesamtgewicht des 2 x 72 kg-Gewichtsblocks beträgt 250 kg und das Gesamtgewicht des 2 x 105 kg-Gewichtsblocks: 316 kg. Das Übersetzungsverhältnis beträgt 1:2. Sind 30 kg angehängt, zieht man 15 kg.

3. Body-Solid GDCC200 Multi-Kabelzug: Erstklassige Kabelzugstation

Body-Solid GDCC-200 Functional Training Center Multi-Kabelzug...

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Die GDCC200 ist eine Kabelzugstation, die sich aufgrund ihrer hochwertigen Komponenten und vielfältigen Trainingsmöglichkeiten ideal fürs eigene Fitnesszimmer zu Hause eignet. In der Anschaffung ist das Allroundtalent der Marke Body-Solid zwar nicht ganz billig, bietet dafür aber mit seiner hochwertigen Verarbeitung ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ist einfach zu bedienen und lässt sich mit diversen Zubehörteilen sogar noch weiter ausbauen.

Für zwei Personen gleichzeitig nutzbar

Da aufgrund der modularen Konstruktion die beiden Türme der GDCC200 unabhängig voneinander nutzbar sind, können gleich zwei Personen zur selben Zeit trainieren.

Das Universalsystem bietet eine breite Palette von Einstellmöglichkeiten, sodass je nach Übung im Stehen oder mit einer zusätzlichen Hantelbank im Sitzen und im Liegen trainiert werden kann. Die Station besteht aus zwei wahlweise einzeln oder gemeinsam nutzbaren Gewichtstürmen, die über eine Rahmenkonstruktion sowie eine Klimmzugstange in ca. 2,13 m Höhe miteinander verbunden sind. Eine Langhantelstange ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Bei den Trainingsgewichten stehen zwei Ausführungen zur Auswahl: Die Station ist mit 2x 72 kg oder 2x 95 kg Trainingsgewicht erhältlich. Effektiv kann mit bis zu maximal 2 x 47,5 kg trainiert werden, da die Übersetzung der Umlenkrollen  2:1 beträgt. Jeder der beiden Gewichtsblöcke besteht aus 20 Einzelgewichten, die über ein komfortables Stecksystem miteinander verbunden werden. Wer sich für die etwas leichtere Variante entscheidet, kann später bei Bedarf zusätzliche Gewichtsplatten nachrüsten. Die Einstellung des Trainingsgewichts ist mit einem Handgriff, ohne Schrauben, nur durch Umstecken eines Bolzens in Sekundenschnelle erledigt. Durch die feine Einstellbarkeit in Schritten von 10 lbs (ca. 4,5 kg) ist die Kraftstation auch zu Rehazwecken gut geeignet.

Die Kraftstation ist mit Stahlseilen von je 4,8 mm Durchmesser ausgestattet, die eine Zugkraft von bis zu einer Tonne übertragen können. Mit einer freien Seillänge von rund 2 m ist genügend Bewegungsfreiheit vorhanden. Die Stahlseile sind mit Nylon ummantelt. Ebenfalls aus Nylon sind die kugelgelagerten Umlenkrollen mit Durchmessern von 11,5 cm, die eine extrem reibungsarme Kraftübertragung ermöglichen. Über eine stabile Rastfunktion lassen sich die Umlenkrollen beliebig in 20 Stufen von ca. 0,2 bis 2,0 m Höhe positionieren, d.h. in fast jede beliebige Höhe. Die Umlenkrollen sind um mehr als 180 Grad schwenkbar, was nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten selbst auf kleinem Raum bietet. Alle Seilzüge lassen sich leichtgängig bewegen, die Geräuschentwicklung fällt dadurch gering aus.

Die Kabelzugstation GDCC200 besitzt die typische (für die Marke Body-Solid) hochwertige Verarbeitung. Die Rahmenkonstruktion besteht aus stabilen, verschweißten Stahlprofilen, die pulverbeschichtet sind. Für die nötige Standfestigkeit sorgen die weit ausgestellten Beine mit einer Grundfläche von 104 x 198 cm. So steht die Kraftmaschine ohne weitere Befestigung sicher und fest auf dem Boden, nicht zuletzt aufgrund des nicht gerade geringen Eigengewichts von 230 kg beziehungsweise 276 kg. Die Kraftstation wird in Einzelteilen zerlegt geliefert und muss mithilfe einer Anleitung selbst zusammengebaut werden. Für die Montage sollten erfahrungsgemäß etwa 4 bis 5 Stunden eingeplant werden. Der Aufbau lässt sich zwar alleine bewerkstelligen, eine zweite Person ist jedoch hilfreich. Im Lieferumfang sind zwei ergonomische, mit Neopren beschichte Griffe enthalten. Außerdem wird eine Beinschlaufe mitgeliefert. Weitere Griffvarianten können als Zubehör vom Hersteller erworben und problemlos nachgerüstet werden.

Latzug-Station für die Wandmontage von TrainHard

Die Latzug-Station von TrainHard ist für ein vielseitiges Krafttraining ausgelegt. Sie ist für die Montage an der Wand vorgesehen und misst etwa 64 cm in der Länge, 62 cm in der Breite und 202 cm in der Höhe. Vor dem Aufbau sollte bedacht werden, dass der Seilzugturm mit einem Abstand von etwa 20 cm zur Wand montiert wird. Dennoch ragt die Station nur rund 44 cm in den Raum hinein. Die stabile Kraftstation besteht aus einer 50 x 50 mm geschweißten Stahlkonstruktion und bringt rund 26 kg auf die Waage. Das durchdachte Konstrukt aus Vierkantrohren steht auf Gummifüßen, die sowohl bodenschonend sind als auch einen sicheren Stand gewährleisten. Belastet werden kann das Gerät mit Trainingsgewichten bis zu maximal 200 kg. Das Übersetzungsverhältnis beträgt 2:1.

Die Station ist mit zwei Stahlseilen ausgestattet, welche mit Kunststoff ummantelt sind. Es können nicht nur Rücken, Brust, Schultern und Arme trainiert werden. Auch ein Training der Bauchmuskulatur sowie eine Stärkung der Beine sind möglich. Die Griffe sind im Bereich von 30 cm bis 180 cm höhenverstellbar. Diese individuelle Einstellungsmöglichkeit ist durch 16 Lochraten gegeben, welche jeweils 10 cm auseinanderliegen.

Leider gibt es von Kunden auch Kritikpunkte: das Kabel ist nicht lang genug und einige Rollen laufen nicht ganz flüssig, trotz Ölen.

Worauf sollte beim Kauf einer Latzugmaschine geachtet werden?

Maximale Gewichtsbelastung, Trainingsgewichte und deren Einstellung

Trainingsgewichte von maximal 40 kg (netto gezogenes Gewicht, nicht aufgelegtes) sind eher für Anfänger und Hobbysportler geeignet, während Trainingsgewichte von maximal 160 kg und darüber für ambitionierte Kraftsportler, Fortgeschrittene und Athleten ratsam sind. Dabei ist zu beachten, dass wenn das Übersetzungsverhältnis der Umlenkrollen 2:1 beträgt, der Gewichtsblock, der mitgeliefert wird halbiert werden muss, um das tatsächliche gezogene Trainingsgewicht zu berechnen. Beispiel: Sind 100 kg angehängt, zieht man netto 50 kg. Falls es kein Flaschenzug gibt, gibt es auch keine Übersetzung und das aufgelegte Gewicht kommt 1:1 an. Beim Kauf sollte man berücksichtigen, dass man als Anfänger sich steigern wird und lieber von Anfang an ein Latzug-Turm mit 100 kg Trainingsgewichte oder mehr kauft.

Die optimale Einstellung des Trainingsgewichts erfolgt mit einem Handgriff durch  Umstecken von Bolzen, ohne schrauben zu müsen. Die Einstellbarkeit sollte in möglichst kleinen Schritten erfolgen, z.B. 5 kg. So ist die Latzugmaschine auch für Rehatraining des Rückens geeignet.

Stabilität und Materialqualität

Der erste wichtige Punkt beim Kauf einer Latzugmaschine ist die Stabilität und die Verarbeitung. Eine solide Rahmenkonstruktion aus 50 x 50 mm starker Vierkant-Stahl, sowie Gummi-Endkappen sorgen für einen stabilen Stand. Eine Pulverbeschichtung verleiht hochwertiges und langlebiges Finish. Damit das Gerät auch bei hoher Belastung sicher und fest auf dem Boden steht, muss die Stellfläche groß genug sein: 80 x 150 cm ist ausreichend, 100 x 200 cm wären ideal.

Leichtgängige Seilzüge und lange Zugkabel

Alle Seilzüge sollten sich leichtgängig und harmonisch bewegen lassen, damit ist eine nahezu verlustfreie Kraftübertragung gewährleistet. Außerdem fällt die Geräuschentwicklung beim Training angenehm gering aus. Eine freie Seillänge von 2 Meter sorgt für genügend Bewegungsfreiheit auch für raumgreifende Übungen. Die Stahlseile sollten dick genug sein (z.B. 4,5 mm Durchmesser) und mit Nylon oder Ähnlichem ummantelt sein, damit eine flüssige Bewegung unterstützt wird. Die Zugkraft beträgt optimalerweise bis zu einer Tonne.

Kugelgelagerte Laufrollen laufen flüssig und ruhig

Die kugelgelagerten Umlenkrollen sollten eine reibungs- und geräuscharme Kraftübertragung ermöglichen. Idealerweise sind die Rollen in verschiedenen Höhen positionierbar z.B. in 20 Stufen bis 2 Meter Höhe. Die Umlenkrollen sollten um mindestens 180 Grad schwenkbar sein.

Bequemer Sitz

Vorteilhaft bei einer Latzug Turmstation ist es, wenn die Sitzposition und die Oberschenkelauflage mehrfach (z.B. 4-fach) verstellbar sind. Außerdem sollte der Sitz gut gepolstert sein, damit sich das Training angenehmer gestaltet.

Viele Trainingsmöglichkeiten

Ein großer Pluspunkt bei einer Latzugmaschine ist es, wenn sie vielfältige Trainingsmöglichkeiten bietet. Beispielsweise:

  • 3-fach Zug: Einen Oberen Zug, mit dem man Rücken und Brust trainieren kann, einen Mittleren Zug für Bauch, Bizeps und Trizeps und einen Unterzug für den Rücken.
  • Ruder-Option: Mit der Ruder-Option kann man noch zusätzlich Schulter, Arme und Beine effektiv trainieren.
  • Bauch-Crunch Zughilfe: Mit der Bauch Crunch Zughilfe wird der Sixpack geformt.

Platzbedarf und Körpergröße

Vor dem Kauf sollte die Fläche ausgemessen werden, auf dem die Latzug-Station später steht. Für ein Home-Gym sind platzsparende Geräte besser geeignet. Auch die Deckenhöhe ist wichtig, daher sollte auf die Höhe der Station geachtet werden.

Um als kleine Person gut an die Stange und an die Griffe zu kommen, und als große Person genügend Bewegungsfreiheit nach oben zu haben, sollte man sich erkundigen, bis zu welcher Körpergröße der Latzug eingesetzt werden kann

Lautstärke

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lautstärke der Latzugmaschine. Diese sollte niedrig sein, sodass die Nachbarn nicht gestört werden, und das Training für einen selbst nicht zum Horrortrip für die Ohren wird. Mit normalen Roll- und Reibungsgeräuschen sollte man jedoch wie bei jedem Latzugturm auch hier rechnen.

 

Verschiedene Griffe 

Durch Variationen der Griffe können verschiedene Muskelgruppen angesprochen werden, daher gehören vershiedene Stangen und Griffe zu dem wichtigsten Zubehör einer Latzug-Station. Beispiele sind: der enge Untergriff, der breite Untergriff, der breite Obergriff zur Brust, der breite Obergriff in den Nacken, der enge Obergriff. 

Will man den Latissimus Dorsi trainieren, was „breitester Rückenmuskel“ bzw. „großer Rückenmuskel“ bedeutet, dann ist der Obergriff zur Brust die beste Variante. Diese Griffvariante stärkt vor allem die querverlaufenden Fasern des Latissiums Dorsi und führt zu einem Wachstum dieses Muskels in die Breite. Studien zeigen, dass der Latzug zur Brust mit mittelbreitem Griff (1,5-fache Biacromial-Weite) den stärkste Aktivierung auf den M. Latissmus Dorsi sowie den M. Biceps Brachiihat (Armbeuger) hat [1]. Dabei ist mit Biacromial-Weite der Abstand zwischen den beiden knöchernen Vorsprüngen am oberen Schulterrand gemeint. Wissenswert ist auch, dass bei der konzentrischen Bewegung (überwindende Bewegung) es egal ist, wie breit der Griff ist, während für die exzentrische Bewegung (nachgebende Bewegung) die beiden breiteren Weiten (1,5-fache und 2-fache Biacromial-Weite) am besten geeignet sind.

Führt man den engen Obergriff aus, arbeiten vor allem die vertikal verlaufenden Fasern des Latissiums. Diese Griffvariante lässt somit den Latissimus in die Tiefe wachsen.  Zusätzlich werden der obere Rückenmuskel (Trapezmuskel), Bizeps, Armbeuger und die Muskeln an der Oberseite der Unterarme, sowie die hintere Schulter (Deltamuskel) beansprucht.

Beim Latzug mit Untergriff wird vor allem der Bizeps am vorderen Oberarm trainiert.

Der Latzug in den Nacken ist aufgrund der ungünstigen Stellung des Schultergelenks nicht zu empfehlen. Er gilt unter Experten als umstritten.

Quellen:

  1. www.hna.de: Effektives Krafttraining: So greift man am besten beim Latzug
  2. www.lu-coaching.de/griff-latzug
  3. www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20543740
  4. www.researchgate.net/publication/11043619
  5. www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24662157
  6. www.uebungen.ws/latzug/

 

 

 

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