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e-Health App im Test: Nicht ausgereift genug

Die e-Health App ist eine kostenlose Fitness-Management-App, die von der chinesischen Firma Shanghai Eway elektronisch Co., Ltd entwickelt wurde. Sie kann für ErgometerRudergeräte, Crosstrainer und Laufbänder genutzt werden, allerdings nur wenn diese vom Hersteller so eingestellt sind, dass sie die App unterstützen.

 

Wo kann man die e-Health App herunterladen?

Die App kann für Android-Smartphones aus dem GooglePlay Store  heruntergeladen werden und für iPad/iPhone-Smartphones aus dem AppStore. Sie ist ab Android 4.3 und ab iOS 7.0 geeignet.

Bluetooth Verbindung herstellen

Zuerst muss die Bluetooth Funktion des Smartphones oder Tablets aktiviert werden, damit eine Verbindung mit dem Trainingscomputer des Ergometers hergestellt wird. Nur wenn die Verbindung geschaffen ist, kann das Fitnessgerät über das Smartphone bedient werden.

Anmeldung

Nachdem man die App auf sein Handy installiert hat und zum ersten Mal diese gestartet hat, muss man sich mit seiner E-Mail Adresse und Passwort anmelden. Danach wählt man als Gerät Typ „Bike“, wenn man mit einem Ergometer trainieren will oder ein anderes Fitnessgerät.

e-Health App Startmenü

In diesem Fenster kann man einen Modi auswählen (Quick Start, Sports, Programm oder Map), Statistiken einsehen und Einstellungen vornehmen.

Funktionen der App

Die App beinhaltet eine Quickstart Funktion, mit der man das Training sofort starten kann und den Widerstand nach Wunsch verstellen kann. Man kann das Training durch Drücken auf den entsprechenden Button pausieren oder stoppen. Außerdem kann ein pulsgesteuertes und wattgesteuertes Training damit durchgeführt werden. Will man jedoch die voreingestellten Programme mit der App benutzen, so ist es etwas enttäuschend, da man den Widerstand während des Trainings nicht manuell an die eigene Leistungsfähigkeit anpassen kann.

Mit der e-Health App lassen sich Trainingsergebnisse (zurückliegende Trainingseinheiten, Gesamtkilometer) verfolgen, indem sie in der App auf dem Handy gespeichert werden. Diese kann man nach dem Training auf Facebook posten.

Außerdem kann man zusätzlich mittels der integrierten Google Maps Funktion individuelle Trainingsstrecken bestimmen und mit Hilfe von Google Street View bereisen. So ist es möglich jeden Tag durch neue Länder und Orte virtuell zu radeln.

Program Mode: Trainingsprogramm Auswahl

Strecke auf der Map bestimmen

Eine Route wird geplant, in dem man durch einen Klick auf der Map den Start-Punkt wählt und durch einen zweiten Klick den End-Punkt.

e-Health App Ergebnisse / Auswertung

In diesem Video von Sportstech wird gezeigt, wie mit der E-Health App die Maps Funktion gestartet werden kann:


youtube Video von Sportstech Fitness Technology

 

Schwachpunkte

  • Bei Google StreetView läuft im Gegensatz zu der Kinomap App kein wirkliches Video ab, sondern eher nacheinander ablaufende ruckelnde Bilder. Man kann es praktisch nicht wirklich benutzen. Man sollte sich auch bewusst sein, dass es nur von bestimmten Orten Panoramabilder gibt, wie z.B. bekannte Sehenswürdigkeiten oder Wanderstrecken. Ansonsten hat man nur bestenfalls die Satelliten-Sicht.
  • Wenn man mit der Google StreetView Funktion Touren plant, lässt sich der Widerstand während des Trainings durch den Nutzer nicht verändern. Genauso bei den voreingestellten Programmen.
  • Auch eine automatische Anpassung des Trainingswiderstands ans Höhenprofil wie bei der Kinomap App fehlt hier.
  • Unter Android steht die App nur teilweise in Englisch zur Verfügung, es gibt viele chinesische Titeln, die nicht übersetzt sind.
  • Die App ist insgesamt nicht ausgereift genug.

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