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Sportstech F10 im Test: Kleines Laufband mit Smartphone App Steuerung

 

Das Laufband F10 von Sportstech ist ideal für Menschen, die schnelles Gehen und leichtes Lauftraining absolvieren möchten. Die stabile Bauweise, der einfache Aufbau und die Smartphone App Steuerung sind nur einige der Vorteile des modernen Fitnessgeräts.

Lieferung und Aufbau

Das Laufband wird in einer mit Styropor gepolsterten Verpackung geliefert. Der größte Teil ist erfreulicherweise bereits vormontiert. Nach dem man das Gerät aus der Verpackung entnommen hat, muss man es erstmal aufklappen. Der restliche Aufbau ist einfach anhand der gut bebilderten Aufbauanleitung durchzuführen. Man muss hauptsächlich die Konsole montieren und ein paar Schrauben eindrehen. Wenn man handwerklich geschickt ist, sollte man es in weniger als einer halben Stunde schaffen. In unserem Test haben wir einen Ratschenschlüssel verwendet, anstatt den mitgelieferten Inbusschlüssel und der Aufbau hat 25 Minuten gedauert (eine Person). Die Bedienungsanleitung liegt übrigens in Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch  und Französisch vor.

Geräuscharmer Motor

Angetrieben wird das Laufband von einem 1 PS starken DC-Motor (Gleichstrommotor), der eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h erlaubt. Die Geräuschentwicklung unter 68 dB bewegt sich im angenehmen Rahmen der Zimmerlautstärke bis zu der Lautstärke eines vorbeifahrenden Autos. Angst vor Rasenmäher-Geräuschkulissen-Niveau muss man also bei diesem Laufband nicht haben. Der niedrige Geräuschpegel ist auf die Verwendung von 100% Kupfer und der hochwertigen Verarbeitung des Motors zurückzuführen.

 

Bedienung über App Konsole & Integrierte Tablethalterung

Die Bedienung des Laufbandes erfolgt über die Konsole am Kopf des Geräts. Die Bedienelemente sind in angenehmer Größe gestaltet und können auch während des Laufens mit der Hand bequem erreicht werden. Die Konsole verfügt über ein 3 Zoll großes beleuchtetes LCD-Display, was relativ simple gehalten ist und somit sehr übersichtlich. Der Winkel des Displays kann stufenlos verstellt werden.

Display im beleuchteten Zustand (im Dunklen ist das Blau schärfer)

Display im unbeleuchteten Zustand

Auf der Anzeige können neben dem Puls die Geschwindigkeit, der Kalorienverbrauch, die gelaufene Distanz und die Zeit abgelesen werden. Im Trainingscomputer des Laufbandes sind bereits 12 Trainingsprogramme hinterlegt, die über die PROG-Taste ausgewählt werden können. Natürlich kann man auch selbst die Zeit, Distanz und die Geschwindigkeit bestimmen.

12 Voreingestellte Programme

Wenn man auf die Start-Taste drückt, startet das Laufband mit einer Geschwindigkeit von 1 km/h und anschließend kann man durch Betätigen der SPEED-Taste die Geschwindigkeit erhöhen und bei Bedarf wieder verringern. Die Geschwindigkeit kann man alternativ über die großen Buttons für 2, 4, 6 und 8 km/h bequem auswählen. Wenn man das Training beenden will, drückt man einfach auf die STOP-Taste.

Durch Drücken der MODE-Taste kann man die gewünschte Trainingszeit manuell einstellen. Um die Werte zu erhöhen oder verringern drückt man einfach auf die SPEED-Taste.

Mit der PULSE/CAL-Taste kann man jederzeit von der Pulse-Anzeige zu Kalorien-Anzeige wechseln und umgekehrt. Bei der Kalorien-Anzeige handelt es sich nicht um einen medizinisch exakten Wert, sondern nur um einen Annäherungswert.

Darüber hinaus ist es auch möglich ein Tablet oder ein Smartphone kabellos mit dem Laufband zu verbinden. Eine entsprechende Halterung befindet sich an der Konsole.

Die App „iFitshow“

Mit Hilfe des Smartphones und der  App „iFitshow“ kann das Training mit immer neuen animierten Strecken noch vielfältiger gestaltet werden. Die App kann für Android aus dem Google PlayStore und für iPad/iPhone aus dem AppStore heruntergeladen werden (funktioniert ab Android-Version 3.0 und ab iOS 7.0). Nach der Installation der App auf dem Smartphone und nach dem die drahtlose Verbindung zwischen Smartphone und Laufband-Computer steht, startet man einfach über die App das Lauftraining und schon hat man alle relevanten Daten zu dem eigenen Training im Überblick.

Ansonsten kann das Tablet einfach dazu verwendet werden, um während des Trainings die Lieblingsserie zu schauen.

Lauffläche für leichtes Training ausgelegt

Die Lauffläche bietet einen stabilen und rutschfesten Halt. Jedoch ist sie nur 100 cm lang und 33,5 cm breit und somit nicht besonders groß. Das Band ist offensichtlich eher für schnelles, konstantes Gehen und für das Laufen bei sehr geringen Geschwindigkeiten ausgelegt, wie z.B. 4 km/h. Grundsätzlich kann man maximal 10 km/h auf dem Laufband laufen, was ich aber eher Menschen unter 1,60 m empfehlen würde.

Man muss aber dazu anmerken: Neben der Lauffläche gibt es noch Seiten-Trittflächen, die jeweils 88 cm lang und 8 cm breit sind. Diese bieten eine zusätzliche „Auffangfläche“.

Pluspunkt: Gelenkschonendes 5 Schichten-System

Die Lauffläche des F10 Laufbandes ist so konstruiert, dass das Training auf dem Laufband verhältnismäßig gelenkschonend durchgeführt werden kann. Dafür ist diese aus 5 Schichten zusammengestellt. Unter der normalen Lauffläche befinden sich eine stützende, eine stoßdämpfende und eine geräuschdämpfende Schicht, bevor die eigentliche Auflagefläche folgt.

Not-System und Handstangen für mehr Sicherheit

Das Sportstech F10 Laufband ist mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, welches aus einem roten Sicherheitsmagnet und einem roten Clip besteht. Eine Kordel verbindet diese miteinander. Der Magnet sitzt mittig unten auf dem Display und der Clip wird an der Kleidung befestigt. Wenn der Läufer fällt wird der Magnet vom Display abgerissen und das Laufband hört auf zu funktionieren.

Das Laufband von Sportstech verfügt zudem über Handstangen zum Festhalten. An diesen Handstangen befinden sich auch die Handpulssensoren für die Pulsmessung.

Die Handpulsmessung wird jedoch überflüssig, wenn man den im Lieferumfang enthaltenen, viel exakter arbeitenden Pulsgurt verwendet.

Platzsparende Aufbewahrung, da zusammenklappbar

Das Sportstech F10 misst im aufgebauten Zustand etwa 124 cm x 59 cm x 130 cm. Klappt man es nach der Benutzung zusammen, dann misst es lediglich 53 cm x 59 cm x 130 cm. Das Laufband kann also sehr Platz sparend aufbewahrt werden.

Um es zusammenzuklappen hebt man das hintere Ende des Hauptrahmens nach oben, bis die Fussverriegelung einrastet. Für das Aufklappen muss man mit dem Fuss auf die Fussverriegelung treten, bis sich diese löst, und dann den Hauptrahmen zum Boden absenken.

Einfacher Transport

Das Gewicht des Laufbandes beträgt nur 27 kg. Das ist die Hälfte oder ein Drittel des Gewichts der gängigen Laufbändern. Der Transport wird nicht nur durch das leichte Eigengewicht erleichtert, sondern auch durch die zusätzlichen Transportrollen.

Pflege des Laufbandes

Zur Pflege und Wartung des Laufbandes gehört vor allem die Schmierung mit Silikonöl. Dazu wird alle ein bis zwei Monate, oder wenn sie überdurchschnittlich oft das Laufband benutzen, wöchentlich, etwas Silikonöl mit der mitgelieferten Silikonölflasche in den seitlichen, roten Behälter des Laufbandes getropft. Um das Öl gut zu verteilen, läuft man dann auf dem Laufband langsam ca. 5 Minuten.

Auch wenn das Laufband während der Benutzung stockt, ist es Zeit für eine Schmierung. Manuell kann man ebenfalls herausfinden, ob das Band zu trocken ist, indem man eine Seite der Lauffläche anhebt und mit dem Finger das Laufbrett unter der Lauffläche überprüft.

Nachteile

  • Niedrige maximale Geschwindigkeit

Die maximale Geschwindigkeit von 10 km/h liegt im unteren Bereich im Vergleich zu anderen Laufbändern (siehe unsere Laufband Test und Vergleich-Seite). Wer etwas schneller sein möchte, kann sich das Christopeit TM2 Pro Laufband ansehen. Dieses bietet Geschwindigkeiten bis zu 16 km/h und befindet sich ebenfalls im niedrigen Preissegment. Bei diesem fehlt allerdings die App Steuerung. Der etwas teurere Laufband Speedrunner 5000 bietet sogar Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h.

  • Kleine Lauffläche – Nicht für große Personen geeignet

Für Personen mit einer Körpergröße ab ca. 1,8 -1,9 m ist das Laufband schlecht geeignet. Wenn es doch in Frage kommt, dann nur für ein Geh-Training. Mit 1,7 m Körpergröße hat man bei 6 km/h schon ein wenig Probleme sich in der Mitte der Lauffläche zu halten. Je größer man ist, desto schlechter kann man die höhere Geschwindigkeiten benutzen und man muss sich mit einem lockeren Training zufrieden geben. Wer nach einem Laufband mit einer größeren Lauffläche sucht, der ist mit dem Christopeit TM2 Pro Laufband (120 cm x 40 cm) oder dem Laufband MAXXUS TX 7.3 (140 cm x 50 cm) besser bedient. Eine Alternative vom Hersteller Sportstech mit höheren maximalen Geschwindigkeit und größeren Lauffläche ist das Sportstech F38 Profi Laufband mit 9 Zoll Android WiFi.

Für das Gewicht des Läufers dagegen gibt es keine großen Einschränkungen: Das maximal zugelassene Benutzergewicht liegt nämlich bei 120 kg.

  • Unzuverlässige App

Viele Anwender beklagen sich über häufige Abstürze der iFitshow App und über Probleme bei der Registrierung. Zudem fehlt eine deutsche Übersetzung.

  • Steigung kann nicht eingestellt werden

Fazit: Empfehlenswertes Laufband für leichtes Lauftraining

Das Sportstech F10 Laufband mit Smartphone App Steuerung gehört zu den preiswerteren Modellen und ist dennoch mit allem ausgestattet, was man für ein gutes Training benötigt. Vor allem für Menschen, die sich mit einem lockeren Lauf oder zügigem Gehen fit halten möchten ist das Gerät ideal. Der Motor läuft leise, die Lauffläche ist gut gepolstert und die zwölf Trainingsprogramme liefern genug Abwechslung. Mit dem inkludierten Pulsgurt lässt sich die Herzfrequenz während des Trainings exakt überwachen. Und zusammen mit einem Tablet und der entsprechenden App kann das Trainingserlebnis sogar noch abwechslungsreicher gestaltet werden.  Man kann das Sportstech F10 Laufband mit Smartphone App Steuerung günstig bei Amazon bestellen.

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