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Wie motiviere ich mich für das Heimtrainer Training? – Mit INFOGRAFIK

Sie haben es gerade mit dem Knie, haben wenig Zeit und auch ohnehin fehlt Ihnen die passende Kleidung für einen aktiven Ausdauersport? Auch diese Ausreden können Sie nicht „retten“, denn selbst ein kurzes Ergometer oder Crosstrainer Training zu Hause trägt zu einer langfristig verbesserten Kondition und Gedächtnisleistung. Als eine kleine Motivationshilfe bieten wir hier unten die INFOGRAFIK an.

Gehen Sie die Fragen mal durch, wenn Sie nicht wissen, ob Sie heute Sport machen sollen 🙂

Wie motiviere ich mich für das Heimtrainer Training?

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Bessere Gedächtnisleistungen durch regelmäßiges Training

Erinnerst du dich noch an….

Wir alle wissen, wenn wir genüsslich in ein Marzipanbrot beißen oder uns vom Bäcker nebenan das größte Stück Sahnetorte mit nach Hause gebracht haben, dass die angegessenen Pfunde entweder für immer auf unseren Hüften bleiben oder durch gezielten Sport wieder abtrainiert werden müssen.

Sport hält uns körperlich fit und sorgt dafür, dass wir nicht gleich aus der Puste geraten, wenn wir im dritten Stock angelangt sind. Neue Studien zeigen außerdem, dass regelmäßige Sporteinheiten aber auch positiv auf unsere Gedächtnisleistung wirken.

Warum wir uns durch regelmäßigen Sport besser erinnern können

Jede Region im Gehirn hat ihre ganz eigenen Aufgaben. Während die eine Region beispielsweise unser Schmerzempfinden steuert, ist der Hippocampus für unsere Erinnerungen zuständig, im Detail für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis. Und genau diese Gedächtnisregion kann durch intensiven Sport zum Wachstum angeregt werden. Die Muskeln produzieren dabei den Botenstoff BDNF (brain-derived neurotopic factor), der für die Bildung neuen Hirngewebes verantwortlich ist.  

Dadurch können beispielsweise die alltäglichen Arbeitsleistungen, die im Zusammenhang mit unserem Gedächtnis stehen verbessert werden. Aber auch Erkrankungen wie Demenz im Alter können nach neuen Erkenntnissen von US-Forschern sowie der DEUTSCHEN SPORTHOCHSCHULE KÖLN aufhalten bzw. reduzieren. Aus medizinischer Sicht verkleinern sich viele Hirnregionen mit zunehmendem Alter. Wer demnach also frühzeitig regelmäßig Sport treibt, erhöht seine Chancen, lange Zeit körperlich und geistig fit zu bleiben.

Die erfolglose Suche nach Ausreden für mehr Gehirnfitness

Sie haben nach eigener Meinung bereits ein Alter erreicht, indem es sich nun auch nicht mehr lohnt, mit Sport anzufangen? Dann haben wir eine schlechte Nachricht für Sie: Für die positiven Auswirkungen von körperlicher Betätigung ist es nie zu spät. Alle Probanden, mit denen die Studie durchgeführt wurde, waren zwischen 55 und 80 Jahre alt und konnten durch aktiven Sport ihre Gedächtnisleistung verbessern. Es gibt also für Sie keinen Grund, nicht heute mit Ihrem neuen Sportprogramm zu beginnen. Ein intensives Walking-Programm dreimal die Woche kann beispielsweise die Bildung des Botenstoffes BDNF weiter fördern – auch im Alter noch. Auch mit 80 Jahren kann sich nach den Untersuchungen der Forscher neues Hirngewebe bilden und den Hippocampus formen. Insgesamt bildet sich der für die Vergrößerung zuständige Botenstoff durch kontinuierliche Bewegungsabläufe – unabhängig davon, ob Sie Extremsport treiben oder sich zu regelmäßigen Nordic Walking aufraffen.

Quelle: Universität Pittsburg; Proceedings of the National Academy of Sciences

http://www.pnas.org/content/108/7/3017.abstract

http://koelbel.de/muskeln-liefern-dem-gehirn-botenstoffe

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