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Das Freki Plus Modell SF-4050 des deutschen Herstellers Skandika ist eines der wenigen Rudergeräte für den Heimgebrauch, das mit Studio-Qualität, einer hohen Schwungmasse von 12 kg, einer gepolsterten Rückenlehne und einer Beinpresse-Funktion für den gezielten Muskelaufbau hervorsticht. Es richtet sich damit an Fitnessenthusiasten, die ein vielseitiges Rudergerät suchen, das sowohl Ausdauer als auch Krafttraining ermöglicht. In diesem Artikel sehen wir uns die Leistung und die Ausstattung genauer an und beleuchten Stärken und Schwächen des Geräts.
Robuste Studioqualität
Das Skandika Freki Plus überzeugt an erster Stelle durch seine stabile Bauweise in Studioqualität: Die gesamte Konstruktion entspricht der Geräteklasse SC nach EN ISO 20957, wobei das „S“ für stationäre Trainingsgeräte in Studio-Qualität steht und das „C“ (comercial) den Einsatz für kommerzielle Anwendungen wie z.B. in Fitnessstudios und Hotels bezeichnet. Diese Klassifizierung weist somit auf geprüfte Sicherheit und Langlebigkeit hin, aber auch auf studioähnlichem Komfort. Das Gestell aus robustem Stahl und das Eigengewicht von 44 kg sorgen dafür, dass das Gerät auch bei intensiven Trainingseinheiten zuverlässig standhält und nicht wackelt. Mit einer Belastbarkeit von 135 kg ist es auf unterschiedliche Körpergewichte und Trainingsstile ausgelegt.

Retro-inspirierte Optik
Optisch hebt sich das Gerät durch ein bewusst retro-inspiriertes Design von vielen modernen, technisch wirkenden Rudergeräten ab. Auffällig sind vor allem die erhöhte Laufschiene, die seitlichen Verkleidungen im Retro-Look und die geschwungenen Standbeine, die nicht nur funktional zur Stabilität beitragen, sondern auch gestalterisch Akzente setzen. Im Vergleich zu geradlinigen, minimalistischen Modellen wie das Skandika Rovek wirkt das Erscheinungsbild dadurch weniger nüchtern und eher wohnraumorientiert.
Bremssystem und Widerstandsbreite
Elektronisches Bremssystem mit 24 Stufen
Beim Skandika Freki Plus kommt ein magnetisches Bremssystem zum Einsatz, bei dem der Widerstand nicht über Reibung, sondern über ein Magnetfeld erzeugt wird. Im Heimsegment ist das vor allem deshalb sinnvoll, weil es wartungsarm arbeitet und keine Verschleißteile wie klassische Filzbremse oder mechanische Reibbeläge benötigt. Die Widerstandsänderung erfolgt über eine elektrische Regelung in 24 Stufen, wodurch sich die Belastung sauber und reproduzierbar anpassen lässt. Praktisch bedeutet das: Wer sein Training strukturiert plant, kann Belastungsstufen wiederholen und Fortschritte besser nachvollziehen als bei rein manuellen Systemen. Die 24 Widerstandsstufen bieten zudem eine breite Abstufung, die sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Heimnutzer gut bedient.
Hohe Schwungmasse von 12 kg
Mit einer Schwungmasse von 12 kg positioniert sich das Gerät über dem, was man in vielen Mittelklasse-Modellen oft sieht, und das wirkt sich stark auf das Bewegungsgefühl aus. Eine höhere Schwungmasse kann den Zug ruhiger machen, weil sie das System stabilisiert und den Bewegungsfluss unterstützt, vor allem bei gleichmäßigen Schlagfrequenzen. Das ein Vorteil für alle, die ein konsistentes, kontrollierbares Rudern bevorzugen, etwa für längere Cardioeinheiten oder technisch saubere Grundlagenarbeit.
Zudem decken das Schwungmassengewicht und der hohe Widerstand eine breite Zielgruppe ab: wattbasierte Trainings oder intensive Intervalleinheiten lassen sich problemlos umsetzen. Die elektrische Widerstandsanpassung erlaubt außerdem schnelle Wechsel zwischen Belastungsstufen, wodurch das Training flexibel und progressiv gestaltet werden kann.
Gleichzeitig sollte man die hohe Schwungmasse nicht mit „echtem Rudergefühl“ gleichsetzen: Luft-Widerstandssysteme wie am Beispiel des Concept2 und Modelle mit Wasserwiderstand reagieren dynamischer auf die Zugstärke, während ein Magnet-System eher eine gleichmäßigere, weniger „atmende“ Charakteristik hat. Sehr ambitionierte Ruderer, die ein dauerhaft hohes Leistungsniveau fahren oder ein besonders „lebendiges“ Widerstandsgefühl erwarten, werden die Grenzen eines Magnet-Systems wohl eher wahrnehmen. Für den typischen Heimgebrauch ist die Widerstandsbreite dennoch stimmig, weil sie viele Trainingsziele abdeckt.
Insgesamt ist die Kombination aus Magnetbremse, 24 Stufen und 12 kg Schwungmasse fachlich betrachtet eine sinnvolle Abstimmung für Heimnutzer, die leise trainieren wollen und Wert auf reproduzierbare Belastungssteuerung legen.
Ergonomische Gestaltung
Integrierte Rückenlehne: Vor- oder Nachteil?
Eine Besonderheit des Skandika Freki Plus ist die integrierte Rückenlehne, die sich deutlich von klassischen Rudergeräten unterscheidet. Sie ist fest mit dem Sitz verbunden und gepolstert, wodurch sie vor allem beim Zurückrollen und in den Ruhephasen zwischen den Ruderschlägen zusätzlichen Halt bietet. Für viele Nutzer erhöht dies den subjektiven Komfort, insbesondere bei längeren Trainingseinheiten oder bei moderater Trainingsintensität. Die Rückenlehne unterstützt den unteren Rücken und kann dazu beitragen, eine aufrechtere Sitzposition beizubehalten.

Gerade für Einsteiger oder für Personen mit Rückenempfindlichkeit kann diese Konstruktion eine spürbare Entlastung darstellen. Sie vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität und kann Hemmschwellen abbauen, sich intensiver mit dem Rudertraining auseinanderzusetzen. Auch bei ruhigeren Ausdauerprogrammen oder regenerativen Einheiten passt sich die Rückenlehne gut in das Trainingskonzept ein und erhöht den Komfortfaktor.
Für ambitionierte und erfahrene Ruderer kann die Rückenlehne jedoch auch als Einschränkung wahrgenommen werden. Da sie nicht verstellbar oder abnehmbar ist, begrenzt sie die Bewegungsfreiheit im Endzug und verändert das klassische Rudergefühl. Wer eine sehr dynamische, technisch saubere Rudertechnik mit maximaler Vor- und Rückbewegung bevorzugt, wird die Lehne eher als Kompromiss empfinden. Insgesamt ist die Rückenlehne somit ein bewusstes Komfortmerkmal, das sich klar an Nutzer richtet, die Wert auf Unterstützung und entspanntes Training legen, weniger jedoch an leistungsorientierte Ruderer mit sportlichem Fokus.
Verstellbare Fußstützen
Die verstellbaren Fußstützen ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Schuhgrößen und Fußformen und bilden eine stabile Grundlage für den Ruderzug. Durch den sicheren Halt können die Beine ihre Kraft gleichmäßig auf das Gerät übertragen, ohne dass es zum Verrutschen kommt. Dies unterstützt eine saubere Bewegungsausführung und reduziert unnötige Belastungen auf Knie- und Sprunggelenke.
Für welche Körpergröße ist das Skandika Freki Plus geeignet?
Das Skandika Freki Plus eignet sich für Personen mit einer Körpergröße bis zu 200 cm und ist damit auf eine überdurchschnittlich große Bandbreite an Körpergrößen ausgelegt, sowie flexibel im Mehrpersonenhaushalt einsetzbar. Diese Spannweite wird durch die ausreichend lange Laufschiene von 89 cm ermöglicht, die einen vollständigen Bewegungsablauf beim Rudern erlaubt. Auch größere Personen können somit die Beine komplett durchstrecken, ohne an den Endanschlag zu stoßen oder ihre Technik anpassen zu müssen. Damit erfüllt das Gerät eine wichtige Voraussetzung für ergonomisch korrektes Rudern.
Erhöhte Sitzposition
Die leicht angehobene Sitzhöhe von 46,5 cm, vom Boden aus gemessen, erleichtert das Auf- und Absteigen und macht das Gerät alltagstauglicher als viele niedrig gebaute Rudergeräte. Besonders Anwender mit eingeschränkter Beweglichkeit oder wenig Trainingserfahrung profitieren von dieser Konstruktion. Gleichzeitig bleibt der Bewegungsablauf natürlich, da die Sitzhöhe nicht zu einer unvorteilhaften Beinstellung führt.
Weiterhin ist der Trainingscomputer so positioniert, dass er sich im direkten Sichtfeld – dadurch lassen sich Trainingsdaten jederzeit ablesen, ohne die Körperhaltung zu verändern oder den Oberkörper vorzubeugen. Die ergonomische Anordnung der Bedienelemente unterstützt eine intuitive Bedienung während des Trainings.
Die Beinpresse-Funktion – Ungewöhnliches Konzept
Die integrierte Beinpresse-Funktion stellt eine Besonderheit dar, die das Skandika Freki Plus deutlich von klassischen Rudergeräten abhebt und die den Funktionsumfang um eine zusätzliche Trainingsoption für die Beinmuskulatur erweitert. Technisch wird die Beinpresse realisiert, indem das Zugseil am Sitz durch einen Klickmechanismus fixiert wird, sodass der Sitz selbst als Widerlager dient. Der Nutzer positioniert die Füße auf den Fußstützen und drückt sich kontrolliert nach hinten ab, ähnlich wie bei einer klassischen Beinpresse, jedoch in horizontaler Ausführung. Der Widerstand entsteht dabei ausschließlich über den magnetischen Bremsmechanismus des Geräts.

Dadurch ist der maximal verfügbare Widerstand klar begrenzt und nicht mit klassischen Gewichtsstapeln oder hydraulischen Presssystemen vergleichbar ist. Im Gegensatz zu den Beinpressen im Fitnessstudio wird der Widerstand durch die eingestellte Magnetstufe reguliert anstatt durch Gewichten und es gibt keine geführte Schlittenmechanik, wodurch die Belastung gleichmäßig, aber nicht progressiv mit der Bewegung ansteigt. Das bedeutet, dass der Kraftverlauf über den gesamten Bewegungsweg relativ konstant bleibt. Aus biomechanischer Sicht ist das weniger leistungsorientiert, dafür aber kontrolliert und gelenkschonend, da keine abrupten Lastspitzen auftreten.
Für gezielten Muskelaufbau oder hohe Maximalkraftreize ist diese Funktion daher nicht ausgelegt.
Für isolierten Muskelaufbau oder hohe Kraftreize ist das System konstruktionsbedingt nicht gedacht, erfüllt jedoch als Zusatzfunktion seinen Zweck, wenn man es als unterstützende Trainingsoption und nicht als Ersatz für eine echte Beinpresse versteht. Im praktischen Einsatz eignet sich die Beinpresse vor allem für leichtes bis moderates Beintraining. Sie ermöglicht ergänzende Übungen zur Aktivierung von Oberschenkeln und Gesäß, etwa im Rahmen von Aufwärmprogrammen oder als Ergänzung zu lockeren Ruder-Einheiten. Die Presse kann das Training abwechslungsreicher gestalten und Hobby-Ruderer einen Mehrwert bieten, die gelegentlich isolierter an der Beinmuskulatur arbeiten möchten, ohne ein separates Gerät anzuschaffen. Für ambitionierte Kraftsportler bleibt die Beinpresse zu einfach.
Funktionsreicher Trainingscomputer
Anzeige und Messwerte
Der Trainingscomputer des Geräts ist funktional ausgerichtet und liefert die wichtigsten Daten, die Heimnutzer für ein strukturiertes Rudertraining benötigen. Das LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung ist gut ablesbar und zeigt eine breite Palette an Werten, darunter Zeit, Distanz, Zeit/500 m, Ruderschläge gesamt, Ruderschläge pro Minute, Kalorien, Watt und Puls. Diese Zusammenstellung ist sinnvoll, weil sie sowohl Ausdauerkennzahlen (Tempo, Distanz) als auch Leistungskennzahlen (Watt) abdeckt. Ungewöhnlich im Vergleich zu sehr vielen klassischen Magnet-Rudergeräten ist, dass die Anzeige nicht nur „Basiswerte“ liefert, sondern auch ruderrelevante Kennzahlen wie Zeit pro 500 m und Watt konsequent integriert, was das Training messbarer macht.

Bedienung
Gesteuert wird das System über die Konsole am Computer, die bewusst schlicht gehalten ist. Positiv fällt die verstellbare Computerneigung auf, da Nutzer den Blickwinkel an ihre Sitzposition anpassen können und dadurch weniger dazu neigen, den Oberkörper vorzuschieben. Im Alltag ist zudem die Stromversorgung über Netzadapter konsequent, weil Leistung und Bluetooth-Funktionen stabil verfügbar bleiben, ohne von Batteriezustand abhängig zu sein.
Programme und Trainingssteuerung
Programme wie wattbasierte Workouts, Countdown-Modi für Zeit und Ruderschläge, 8 vorgegebene Profile und HRC-Funktionen (Herzfrequenzkontrolle) erlauben die Anpassung an individuelle Trainingsziele. Benutzerdefinierte Programme können ebenfalls erstellt werden, müssen jedoch bei jeder Sitzung neu eingegeben werden.
Wattbasierte Steuerung ist im Heimsegment ein klarer Pluspunkt, weil sie Trainingseinheiten reproduzierbar macht und Fortschritt leichter messbar ist.
Die integrierten HRC-Programme (Heart Rate Control, pulsgesteuert) ermöglichen eine trainingszielorientierte Steuerung der Belastung anhand der Herzfrequenz. Dabei passt das Gerät den Widerstand automatisch so an, dass der Nutzer in einem definierten Pulsbereich bleibt. Es stehen mehrere Zielzonen zur Verfügung, die sich an prozentualen Anteilen der maximalen Herzfrequenz orientieren: 60 %, 75 % und 85 %. Aus sportwissenschaftlicher Sicht decken diese Bereiche klassische Trainingsziele ab – von Grundlagenausdauer über Fettstoffwechsel bis hin zu intensiveren Belastungszonen. Voraussetzung für diese Programme ist die Nutzung eines kompatiblen Brustgurts mit 5,3-kHz, da Handpulssensoren für diese Art der Steuerung nicht präzise genug wären. Ein Empfänger für den Brustgurt ist bereits im Computer verbaut.
App Kompatibilität
Das Gerät ist mit der Kinomap-App über Bluetooth kompatibel. Dadurch können Nutzer auf real gefilmten Trainingsstrecken durch unterschiedliche Landschaften rudern, was das Training deutlich abwechslungsreicher gestaltet und die Motivation sowie den Spaßfaktor spürbar erhöht.

Die App bietet neben Streckenvideos auch strukturierte Trainingsprogramme, Bestenlisten und Exportfunktionen der Trainingsdaten. Herzfrequenz-Brustgurte lassen sich zudem koppeln, wodurch die Überwachung der Pulsfrequenz präzise erfolgt. Skandika-Nutzer erhalten eine 60-tägige kostenlose Testphase, um die Funktionen auszuprobieren.
Wer die App nicht nutzen möchte, kann dennoch alle voreingestellten Trainingsprogramme des Geräts verwenden. Die Integration von Kinomap ist somit ein Bonus, der das Training abwechslungsreicher und motivierender gestaltet, ohne dass die Kernfunktionen beeinträchtigt werden.
Leiser Betrieb im Alltag
Ein Pluspunkt des Freki Plus ist die geräuscharme Nutzung. Der Magnetwiderstand arbeitet nahezu lautlos, sodass Trainingseinheiten auch in Wohnungen oder Nebenzimmern problemlos möglich sind. Selbst bei hohen Widerstandsstufen bleibt das Geräuschlevel vergleichbar mit einem leisen Gespräch.
Das Gleiten des Sitzes erzeugt nur ein leichtes Rollen, das weder störend noch unangenehm ist, und trägt zu einem flüssigen Trainingsgefühl bei. Die elektronische Widerstandseinstellung verhindert mechanische Geräusche, die bei anderen Rudergeräten auftreten können, und erhöht den Komfort im Heimgebrauch.
Lagerung und Transport
Bei der Lagerung zeigt das 177,1 x 52 x 108 cm große Gerät eine klare Ausrichtung auf Stabilität statt maximale Platzersparnis. Eine klassische Klappfunktion, wie sie bei vielen Heimrudergeräten üblich ist, ist nicht vorhanden. Stattdessen kann das Gerät in eine vertikale Position gebracht werden, in dem der hintere Standfuß angehoben wird, wodurch sich die Stellfläche reduziert, ohne dass mechanische Gelenke oder Klappachsen erforderlich sind. Diese Lösung ist konstruktiv robust, erfordert jedoch weiterhin ausreichend Raum, insbesondere in der Höhe.

Mit Abmessungen von 147 × 33 × 72 cm im senkrechten Zustand bleibt das Gerät vergleichsweise kompakt in der Grundfläche, wirkt jedoch durch seine Bauhöhe präsent. Für kleine Wohnungen oder sehr enge Trainingsbereiche kann das Einschränkungen bedeuten, während in größeren Wohnräumen oder Fitnesskellern die Lagerung problemlos möglich ist. Der Transport innerhalb der Wohnung wird durch integrierte Transportrollen erleichtert.
Einfache Montage
Der Aufbau des Freki Plus gestaltet sich unkompliziert. Alle Teile sind nummeriert und die Montage wird in der bebilderten Anleitung Schritt für Schritt erklärt, sodass auch ungeübte Nutzer das Gerät problemlos aufstellen können. Das beiliegende Werkzeug ermöglicht den direkten Aufbau ohne zusätzliche Hilfsmittel. Der Trainingscomputer und die Frontstütze, die Beine, die Trittflächen und die Sitzeinheit müssen noch angebracht werden, sodass innerhalb von ca. 40-50 Minuten das Gerät einsatzbereit sein sollte. Nach Anschluss des Netzadapters kann das Gerät sofort genutzt werden.
Nachteile
Die Rückenlehne kann für erfahrene Ruderer die Bewegungsfreiheit etwas einschränken. Die Retro-Optik ist Geschmackssache und die Kunststoffelemente wirken optisch weniger hochwertig. Eine echte Klappfunktion fehlt, wodurch die Lagerung in kleinen Wohnungen schwieriger ist. Zudem erreicht das Rudergefühl nicht das Niveau von Profi-Rudergeräten. Die Beinpresse ist außerdem nur für leichtes Training geeignet und erreicht nicht die Intensität professioneller Geräte. Trotz dieser Einschränkungen bleibt das Gerät für Einsteiger und Fortgeschrittene im Heimgebrauch gut geeignet. Wer intensives Rudern oder fortgeschrittenes Krafttraining plant, sollte folgende Alternativen prüfen.
Vergleich zu Alternativen
Im mittleren Preissegment positioniert, bietet das Freki Plus ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis, Ausstattung und Komfort. Geräte wie der Concept2 RowErg Model D, der WaterRower oder der MAXXUS AirRow liefern ein realistischeres Rudergefühl, sind jedoch oft teurer. Das SportPlus SP-MR-008 bietet ähnliche Funktionen, jedoch mit geringerer Schwungmasse oder Stabilität.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Studio-Qualität Klasse SC, EN ISO 20957
- Hohe Schwungmasse von 12 kg
- 24 Widerstandstufen, elektrisch gesteuert
- Wattbasierte und pulskontrollierte Programme
- Leise im Betrieb
- Auch als Beinpresse nutzbar
- Kinomap-Unterstützung
- 60 Tage Kinomap kostenlos
- Gepolsterte Rückenlehne
Nachteile
- Keine Klappfunktion
- Rückenlehne für erfahrene Ruderer eventuell störend
- Kein realistisches Rudergefühl wie bei einem Wasserrudergerät
- Kein Profi-Rudermodell wie das Concept2
- Retro-Optik Geschmackssache
Fazit
Das Skandika Freki Plus SF-4050 positioniert sich als komfort- und funktionsorientiertes Rudergerät für den Heimgebrauch und setzt damit bewusst andere Schwerpunkte als klassische, sportlich puristische Ruderergometer. Dank geprüfter Studioqualität und stabiler Konstruktion ist das Modell auf eine regelmäßige Nutzung ausgelegt. Mit 12 kg Schwungmasse, elektronischem Magnetwiderstand und wattbasierter Trainingssteuerung bietet das Gerät eine solide Basis für strukturiertes Ausdauer- und Kraftausdauertraining. Ungewöhnliche Merkmale wie die integrierte Rückenlehne und die Beinpresse-Funktion erhöhen Komfort und Vielseitigkeit, verändern aber gleichzeitig das klassische Rudergefühl und wirken weniger wettkampforientiert.
Besonders geeignet ist das Modell für Einsteiger, Fortgeschrittene und fitnessorientierte Nutzer, die ein leises, ergonomisches und technisch gut ausgestattetes Gerät für regelmäßiges Heimtraining suchen. Auch Personen mit Rückenempfindlichkeit oder dem Wunsch nach kontrolliertem, gelenkschonendem Training profitieren von der komfortbetonten Auslegung. Weniger geeignet ist das Freki Plus für leistungsorientierte Ruderer, die ein möglichst authentisches, dynamisches Rudergefühl erwarten, sowie für Kraftsportler, die mit sehr hohen Widerständen gezielt Muskelaufbau betreiben möchten. Insgesamt überzeugt das Gerät als vielseitiger Allrounder mit klarer Heimfitness-Ausrichtung, nicht als Ersatz für spezialisierte Profi-Ruderergometer.
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