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Das FOUSAE X390 Walking Pad verbindet in einem kompakten, flach bauenden Gehäuse vier Nutzungsszenarien – Arbeiten, Gehen, Joggen und Steigungstraining – und hebt sich dabei durch eine ungewöhnlich hohe Belastbarkeit von 150 kg sowie eine Doppelrahmenkonstruktion von der Masse vergleichbarer Geräte ab. Der folgende Artikel beleuchtet alle relevanten Eigenschaften im Detail und bewertet, wo das Gerät überzeugt und wo es Grenzen zeigt.
Design: Schlicht, funktional und mit grünem Akzent
Das FOUSAE Walking Pad X390 präsentiert sich in einem Schwarz-Grün-Farbschema, das in der Welt der Heimfitnessgeräte einen frischen, sportlichen Kontrapunkt zu den üblichen Grau- und Schwarztönen setzt. Das Design verzichtet auf überflüssige Elemente und wirkt insgesamt sachlich und auf Funktion ausgelegt. Die Abmessungen von 120 × 55 cm bei einer Bauhöhe von lediglich 11 cm unterstreichen den klaren Fokus auf Kompaktheit.
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Der Formfaktor ist bewusst auf Alltagstauglichkeit ausgerichtet: Das Gerät lässt sich unter ein Sofa schieben, ohne das Raumgefühl eines Zimmers nennenswert zu beeinträchtigen. Für den Transport zwischen Räumen sind Rollen am Gerät integriert. Durch leichtes Ankippen lässt sich das 22 kg schwere Gerät so auf dem Boden gleiten, anstatt es heben zu müssen.
Konstruktion und Stabilität: Doppelrahmen als Alleinstellungsmerkmal
Das konstruktive Herzstück dieses Modells ist die sogenannte Doppelrahmenkonstruktion aus legiertem Stahl – ein Merkmal, das in dieser Geräteklasse tatsächlich selten anzutreffen ist. Während herkömmliche Walking Pads oft auf einem einfachen Grundrahmen basieren, setzt dieses Modell auf zwei parallel verlaufende Hauptträger, was die gesamte Architektur maßgeblich stabilisiert.

Zwischen den beiden Rahmenträgern ist ein 20 cm breiter stoßdämpfender Streifen eingelassen, der die auftretenden Kräfte beim Gehen und Laufen gleichmäßiger über die gesamte Rahmenstruktur verteilt anstatt sie punktuell abzuleiten. Dadurch wird eine deutlich erhöhte Verwindungssteifigkeit erreicht, die das bei flachen Geräten oft gefürchtete Durchschwingen der Lauffläche verhindert. Dies sorgt selbst bei höheren Geschwindigkeiten für ein ruhiges und stabiles Laufgefühl – ein Punkt, der sich auch in den begeisterten Kundenbewertungen immer wieder widerspiegelt.
Erst durch diese spezifische Architektur erreicht das Gerät seine ungewöhnlich hohe Tragkraft von 150 kg – ein Wert, der im Segment kompakter Walking Pads als Ausnahme gilt. Der Doppelrahmen bewahrt die Stabilität und mechanische Integrität selbst bei maximaler Belastung oder 9 % Steigung. Trotz dieser massiven inneren Werte bleibt das Gehäuse mit einer Bauhöhe von nur 11 cm extrem flach und schlägt so die Brücke zwischen professioneller Robustheit und wohnzimmerfreundlicher Kompaktheit.
Motorleistung, Geschwindigkeit und Steuerung
Angetrieben wird das Gerät von einem 2,5-PS-Bürstenlosmotor, der für ein kompaktes Walking Pad eine solide Leistungsreserve mitbringt. Die Geschwindigkeit lässt sich stufenlos zwischen 1 und 10 km/h regulieren – ein Bereich, der vom langsamen Schlendern bis zum klassischen Joggen alles abdeckt, was in einer Heimumgebung realistisch trainiert wird. Echtes Sprinten oder intensives Intervalltraining im Hochleistungsbereich gehören jedoch nicht zum Einsatzprofil dieses Gerätetyps.

Die Geschwindigkeitssteuerung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung – ein Vorteil beim Laufen unter dem Schreibtisch.
Das 4-in-1-Konzept: Vielseitigkeit als Konstruktionsprinzip
Was das FOUSAE Walking Pad von einfachen Schreibtisch-Laufpads unterscheidet, ist der explizite Anspruch, vier Nutzungsszenarien gleichwertig abzudecken: langsames Gehen beim Arbeiten (1–3 km/h), moderates Walking (4–6 km/h), lockeres Joggen (7–10 km/h) sowie intensiviertes Training durch die Steigungsfunktion. Dieses Konzept ist nicht nur Marketingsprache, sondern spiegelt sich in den Geschwindigkeitsbereichen und der Gerätekonstruktion wider.

Besonders das Büro-Szenario hat in Käuferberichten eine prominente Rolle – zahlreiche Käufer nutzen das Gerät täglich unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch und berichten von dauerhaftem Alltagseinsatz ohne Probleme. Die Kombination aus leiser Motorcharakteristik, flacher Bauweise und zuverlässiger Steuerung macht das Gerät zu einer durchdachten Ergänzung für den Homeoffice-Alltag. Das 4-in-1-Konzept ist damit eines der überzeugendsten Argumente für dieses Modell – vorausgesetzt, man erwartet kein Laufband für sportliche Hochleistungen.
Trainingscomputer, Display und Programme
LED-Anzeige und Messwerte
Das Display arbeitet mit LED-Technologie und zeigt die vier gängigsten Trainingswerte im Wechsel an: zurückgelegte Distanz, aktuelle Geschwindigkeit, verbrauchte Kalorien und Trainingszeit. Die Schritte werden nicht gezählt und die angezeigte Kalorienzahl ist lediglich eine Schätzung – bei günstigen Heimfitnessgeräten nichts Ungewöhnliches, da keine körpergewichts- und persönlich-basierte Berechnung erfolgt.

12 integrierte Trainingsprogramme
Mit 12 vorinstallierten HIIT-Programmen bietet das Gerät eine Programmauswahl, die für ein Walking Pad im Einsteigersegment ungewöhnlich umfangreich ist. Die Programme variieren die Geschwindigkeit nach Intervallprinzipien, ohne dass der Anwender manuell eingreifen muss: z.B. Spitze Pyramide, Sanfter Hügel oder Stufenanstieg.

Das ist besonders für Personen attraktiv, die strukturiertes Training bevorzugen, aber keine Erfahrung mit der eigenständigen Planung von Intervalleinheiten haben. Die Programme lassen sich über die Fernbedienung oder das Display abrufen.
Keine App-Kompatibilität
Eine App-Anbindung sucht man beim FOUSAE Walking Pad X390 vergeblich: Das Gerät verzichtet bewusst auf Bluetooth, Smartphone-Integration oder die Verbindung zu Fitness-Plattformen und setzt stattdessen vollständig auf eine einfache Steuerung per Fernbedienung. Dieser reduzierte Ansatz richtet sich vor allem an Nutzer, die ein unkompliziertes „Plug-and-Play“-Gerät ohne technische Einrichtung oder Ablenkung durch digitale Funktionen bevorzugen.
Steigungsfunktion: Manuell, aber wirkungsvoll
Die manuelle Steigungseinstellung auf 9 % ist eines der markantesten Ausstattungsmerkmale dieses Modells in seiner Preisklasse.

Diese hört sich nach wenig an, erhöht aber den Kalorienverbrauch deutlich und aktiviert Muskelgruppen, die auf flachem Untergrund weniger beansprucht werden, insbesondere die Wadenmuskulatur und die Gesäßmuskeln. So verbraucht eine 75 kg schwere Person ohne Steigung 133 kcal bei 30 Minuten Walking mit 5 km/h und 285 kcal bei 9% Steigung, also mehr als das Doppelte.

Eine motorisierte Neigungsverstellung ist allerdings nicht vorhanden – die Anpassung erfolgt mechanisch über Stützfüße, ohne Werkzeug und erfordert etwas Aufwand, da mehrere Stützpunkte (vordere und mittlere Stützfüße) korrekt positioniert sein müssen. Wer die Neigung daher regelmäßig während einer Trainingseinheit wechseln möchte sollte zu einer elektrisch verstellbaren Variante greifen, wie am Beispiel des Sportstech sPad1000 Walking Pad, das per Fernbedienung auf bis zu 17% stufenweise in seiner Neigung eingestellt werden kann.
Lauffläche: Größe und Dämpfungssystem
Die Lauffläche misst 96,5 × 38 cm – eine für Walking Szenarios gute Dimension. Zum Einordnen: Für Personen bis etwa 1,75 m Körpergröße, die das Gerät zum schnellen Gehen nutzen möchten, ist eine Mindestlauffläche von 33 × 100 cm ausreichend. Das FOUSAE X390 erfüllt diese Anforderung in der Breite sogar deutlicher als viele Konkurrenten, bleibt in der Länge jedoch knapp unter dem Wert von 100 cm. Für Personen über 1,76 m, die zügig gehen möchten, wäre die Lauffläche zu knapp, genauso für Menschen mit Körperlängen über 1,65 Meter, die Joggen planen.

Das Dämpfungssystem kombiniert acht stoßdämpfende Säulen mit zwei 20 cm breiten Dämpfungsstreifen, die gemeinsam die Aufprallkräfte auf die Gelenke abfangen und auf die Rahmenstruktur übertragen. Dieses doppelt ausgelegte System ist konstruktiv gut durchdacht, weil beide Komponenten unterschiedliche Frequenzen der Stoßbelastung ansprechen.
Geräuschentwicklung
Der Hersteller gibt den Geräuschpegel mit unter 40 dB an – ein Wert, der in etwa der Lautstärke einer ruhigen Bibliothek entspricht. Käufer bestätigen diese Einschätzung weitgehend: Viele berichten, dass sie das Gerät zu Zeiten nutzen, in denen andere Haushaltsmitglieder schlafen, ohne diese zu wecken. Mit In-Ear-Kopfhörern sei das Laufgeräusch kaum noch wahrnehmbar. Gleichzeitig lässt sich das Gerät bei normaler Wohnzimmerlautstärke des Fernsehers problemlos betreiben.
Aufbau
Ein klarer Vorteil des FOUSAE X390 ist der fehlende Montageaufwand: Das Gerät ist direkt nach dem Auspacken einsatzbereit. Käufer beschreiben den Vorgang als unkompliziert und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen – auch ohne technisches Vorwissen. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung wird als verständlich bewertet.
Lediglich die Ersteinrichtung der Steigungsfunktion erfordert etwas Sorgfalt, da alle Stützfüße korrekt positioniert sein müssen, damit das Gerät stabil und die Dämpfung optimal ist. Das ist kein Montageproblem im eigentlichen Sinne, aber ein Schritt, der beim ersten Mal etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Hohe Belastbarkeit von 150 kg – deutlich über dem Markstandard
- Doppelrahmenkonstruktion für außergewöhnliche Stabilität und Langlebigkeit
- Manuelle 9 % Steigung für erhöhte Trainingsintensität ohne Zusatzgerät
- 12 integrierte HIIT-Programme in dieser Preisklasse selten
- Leiser 2,5-HP-Bürstenlosmotor mit unter 40 dB Geräuschpegel
- Kompakte Bauform mit Transportrollen zur einfachen Lagerung
- 4-in-1-Konzept für Arbeiten, Gehen, Joggen und Steigungstraining
- Sofort einsatzbereit – kein Zusammenbauen nötig
Nachteile
- Steigung nur manuell verstellbar – kein Wechsel während des Betriebs möglich
- Lauffläche nicht für Personen über 1,75 Meter geeignet
- Keine App-Anbindung
Alternativen im Überblick
Wer eine größere Lauffläche und eine höhere Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h sucht, findet im WalkingPad R3 Hybrid+ eine empfehlenswerte Alternative mit 2-in-1-Konzept und KS-Fit-App Anbindung, die allerdings bei einer geringeren Belastbarkeit von 120 kg und ohne Steigungsfunktion bleibt. Dafür ist das Gerät um 180° zu einem „kleinen Koffer“ klappbar.
Das Sportstech sPad500 bietet ebenfalls App-Unterstützung und eine Lauffläche von 100 × 40 cm bei einer Belastbarkeit von 120 kg, verzichtet aber auf eine Steigungsoption und bleibt in der Maximalgeschwindigkeit bei 8 km/h – für Personen, die hauptsächlich gehen und keinen Jogginganteil benötigen, ist das ausreichend.
Eine Alternative mit elektrischer Steigungsverstellung bis 17% ist das Sportstech sPad1000: günstig, mit Belastbarkeit bis 130 kg und 12 voreingestellten Trainingsprogrammen.
Fazit
Das FOUSAE X390 Walking Pad ist ein in seiner Preisklasse gut durchdachtes Gerät, das in mehreren Kerndisziplinen über dem Marktdurchschnitt liegt: Die Traglast von 150 kg, die Doppelrahmenkonstruktion, die manuelle Steigungsfunktion und die 12 HIIT-Programme sind Ausstattungsmerkmale, die in dieser Kombination und zu diesem Preisniveau selten anzutreffen sind. Der leise Motor und die kompakte Bauform machen es sowohl für den Homeoffice-Einsatz als auch für den Heimalltag in Wohnungen praktikabel.
Geeignet ist das Gerät vor allem für Personen bis etwa 175 cm Körpergröße, die ein vielseitiges Walking Pad für das Gehen im Schritttempo bis hin zu Walking suchen, dabei auf Steigungsvarianten Wert legen und Wert auf eine hohe Belastbarkeit legen. Auch für Personen mit höherem Körpergewicht, die auf dem Walking-Pad-Markt sonst wenig passende Optionen finden, ist dieses Modell eine der wenigen sinnvollen Alternativen.
Weniger geeignet ist es für große Personen, die einen langen Schrittrhythmus benötigen, sowie für alle, die spontan und ohne Trainingspause zwischen verschiedenen Steigungsgraden wechseln möchten oder auf eine präzise Kalorienauswertung angewiesen sind. Will man das Gerät für Joggen nutzen, empfiehlt sich eine Körpergröße von unter 1,65 Meter.
Wer noch weitere Walking Pads und kompakte Heimlaufbänder vergleichen möchte, findet auf unserer Übersichtsseite eine aktuelle Auswahl: Die besten Walking Pads im Vergleich.
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