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Ultrasport Motorisiertes Laufband mit Computer: Ideal für Gelegenheitsläufer

Wer auf der Suche nach einem nicht ganz so wuchtigen Laufband für den Heimgebrauch ist, der kann sich das motorisierte Laufband mit Computer der Marke Ultrasport einmal genauer ansehen. Allerdings scheint die Größe des Laufbandes hier auch in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Funktionsumfang zu stehen.

Die Eckdaten

Das Gerät misst gerade einmal 159 cm x 80 cm x 115 cm. Mit einem Gewicht von nur 54 kg gehört es außerdem zu den leichteren Laufbändern. Die geringe Gesamtlänge des Gerätes wirkt sich natürlich auch auf die Lauffläche des Laufbandes aus. Und die fällt mit nur 120 cm x 40 cm doch sehr spärlich aus. Zugelassen ist das Laufband für ein Maximalgewicht von lediglich 110 kg.

Mit dem Ultrasport Laufband kann eine Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h erreicht werden. Dies ist ein relativ niedriger Wert in dieser Preisklasse: mit dem Speedrunner 5000 erreicht man z.B. bis zu 22 km/h, sogar das Christopeit TM 2 Pro erreicht bis zu 16 km/h. Auch die Motorleistung von 1.25 PS liegt im unteren Bereich. Das Ultrasport Modell ist daher weniger für ambitionierte Sportler geeignet, sondern vorwiegend für Hobby-Sportler, die Walking oder einfaches Ausdauertraining absolvieren wollen. Ein Pluspunkt gibt es beim Ultrasport Laufband von den technischen Daten her dennoch: Das einstellbare Gefälle erreicht erst bei 12 % sein Maximum und kann in 6 Stufen eingestellt werden.

Ausstattung, Bedienung und Training

Das Laufband von Ultrasport sticht aus dem ansonsten vorherrschenden Einheitsgrau bei den Laufbändern mit einer erfrischend freundlichen Farbgebung hervor. Die vergleichsweise geringe Größe und das relativ leichte Gewicht sorgen zudem dafür, dass das Laufband in der Wohnung nicht zu wuchtig wirkt.



Wer besonders wenig Platz zur Verfügung hat, der kann das Laufband nach dem Training auch ganz einfach zusammenklappen. Das funktioniert bei diesem Gerät wirklich wunderbar einfach und erfordert nicht einmal die Hilfe der Bedienungsanleitung. Das zusammengeklappte Laufband kann dann mit Hilfe der Transportrollen ganz einfach weggerollt werden.



Das Cockpit des Heimtrainers ist übersichtlich angeordnet. In der Mitte gibt es ein beleuchtetes Display, auf dem man Daten wie Distanz, Zeit oder Kalorienverbrauch ablesen kann. Daneben gibt es an jeder Seite jeweils drei Tasten für die voreingestellten Programme.



Das Gerät verfügt über insgesamt 6 voreingestellte Programme. So gibt es unter anderem ein Programm zum Aufwärmen, eines für die Fettverbrennung und ein Steigerungstraining. Darüber hinaus gibt es noch ein manuelles Programm. Hier kann der Läufer sein Training ganz individuell einstellen. Leider gibt es in der Bedienungsanleitung keine genaueren Auskünfte über die verschiedenen Trainingsprogramme. Das heißt, dass man probieren muss, um herauszufinden, welches Programm am besten für einen selbst geeignet ist. Bei nur sechs Programmen ist das jedoch ein überschaubarer Aufwand.

Die Bedienung des Laufbandes kann teilweise auch über die Handläufe erfolgen. So befinden sich an der linken Seite die Bedienelemente für die Steigung, die so auch während des Laufs ganz einfach noch oben oder unten korrigiert werden kann. An der rechten Seite befindet sich dann die Steuerung für die Geschwindigkeit. Zudem findet man an den Handläufen auch die Sensoren für die Pulsmessung an den Handinnenflächen. Die Werte werden an den Trainingscomputer übermittelt und auf dem Display angezeigt. Das Messen der Herzfrequenz ist vor allem für die Nutzung des Herzfrequenzprogrammes vorgesehen, dient aber auch der allgemeinen Überprüfung der Pulswerte während des Lauftrainings.

Damit das Training nicht langweilig wird, hören viele Läufer Musik während sie laufen. Beim Laufband von Ultrasport muss man seinen iPod oder sein iPhone noch nicht einmal am Körper tragen.

Denn hierfür gibt es am Cockpit eine Ablagefläche mit Dockingstation. Die Musik kann dann über die beiden Lautsprecher, die sich an der linken und rechten Seite des Cockpits befinden, gehört werden.


Der Klang der integrierten Lautsprecher ist erstaunlich gut. Neben der Möglichkeit Musik vom Smartphone oder vom MP3-Player abzuspielen, kann man unter anderem auch noch einen USB-Stick oder eine SD-Karte mit dem Cockpit verbinden und von dort Musik abspielen. Die Bedienung (lauter, leiser, vor- und zurückspulen) erfolgt über die Bedienelemente auf dem Cockpit.

Die Sicherheit des Läufers ist auch auf dem Laufband immer ein wichtiges Thema. Im Falle eines Sturzes sollte das Band nach Möglichkeit umgehend angehalten werden können.

Beim Laufband von Ultrasport funktioniert das Notstoppsystem mit einem Notknopf, der unübersehbar am Cockpit angebracht ist. Wird dieser Knopf betätigt, dann stoppt das Gerät sofort.

Fazit: Ideal für Gelegenheitsläufer

Das motorisierte Laufband von Ultrasport kann dem Vergleich mit Studio-Geräten sicher nicht standhalten. Aber für Gelegenheitsläufer, die sich in den Wintermonaten durch das einfache Walken auf dem Laufband fit halten möchte, ist das Gerät von Ultrasport durchaus geeignet. Mit der geringen Lauffläche und dem zugelassenen Maximalgewicht ist das Laufband aber nicht für jeden gut geeignet. Große und schwere Personen haben hier das Nachsehen. Positiv sind die einfache Handhabung, der geringe Platzbedarf und die Laufruhe anzumerken. Alles in allem handelt es sich um ein Gerät, was sich am Ende recht gut für Gelegenheitsläufer eignet. Mehr Laufband Bewertungen und Tests finden Sie hier.

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