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Brauche ich ein Fahrradergometer mit Trainingsprogrammen?

Viele fragen sich: Brauche ich überhaupt ein Fahrradergometer mit Trainingsprogrammen? Oder kann ich einen günstigen Heimtrainer ohne vorprogrammierten Workouts kaufen? Werde ich den gleichen Trainingserfolg mit einem Ergometer erzielen können, bei dem ich den Widerstand manuell regeln muss?

Trainingsprogramme sind nützlich, falls man sich immer wieder selbst herausfordern möchte. Je mehr Trainingsprogramme das Ergometer bietet, desto mehr Abwechslung hat man beim Training und desto weniger besteht die Gefahr, dass die Motivation sinkt. Die Abwechslung gibt dem Körper neue Impulse, was auch gut für die Kondition ist. Außerdem nimmt Dir das Gerät die ständige Anpassung des Widerstandes ab. Bei den meisten Fahrradergometern lassen sich die Widerstände zusätzlich  manuell anpassen.

Wenn man also zu der Sorte Menschen gehört, denen das Training schnell langweilig wird und nur schwer die Motivation für sportliche Betätigungen aufbringen, dann sollte man ein Fahrradtrainer mit einer großen Programmvielfalt wählen. So kann man immer andere Strecken und Abläufe „durchfahren“ wie Bergsteigen, Tal, Hügel, steiler Anstieg, Pyramide, Treppe, Intervalltraining, Zufallsprogramme oder pulsgesteuerte Programme und die Motivation für das nächste Training fällt leichter.

  • Intervallprogramme sind gut für Menschen geeignet, die abnehmen möchten oder ein sehr intensives Training absolvieren wollen.
  • Pulsgesteuerte Programme sind für alle empfehlenswert, da man seinen Puls damit im Griff hat. Hier kannst Du die gewünschte Herzfrequenz einstellen und das Gerät passt den Widerstand automatisch an.
  • Wattgesteuerte Programme sind vorteilhaft, da das Fahrradergometer automatisch den Widerstand so reguliert, dass man mit einer gewünschten konstanten Leistung trainieren kann. Diese kann z.B. vom Arzt vorgegeben werden, um das Herz nicht zu sehr zu belasten. Oder man will als ambitionierter Sportler sicher gehen, dass man immer mit derselben hohen Leistung trainiert.
  • Das Trainingsprofil „Bergsteigen“ simuliert z.B. eine Fahrt im Gebirge mit schweißtreibende und lange Anstiege, die erklommen werden müssen. Nach dem Anstieg kommt die Abfahrt und das Intensitätslevel nimmt ab. Hier wird die Kondition trainiert.
  • Das Trainingsprofil „Tal“ simuliert eine Wanderung im Tal mit nur leichten Auf- und Abstiegen, ohne anstrengenden Anstiegen. Das Intensitätsniveau ist eher gemächlich.
  • Das Trainingsprofil „Hügel“ simuliert eine Tour über eine Hügelkette. Die Belastung beim Anstieg ist moderat und es gibt zwischendurch Phasen mit abnehmender Belastung.
  • Das Trainingsprofil „steiler Anstieg“ ist was für Profis. Es geht nur steil bergauf und erst nach dem Gipfel gibt es eine kurze Erholungsphase und die Anstrengung nimmt ab.
  • Das Trainingsprofil „Pyramide“ ist ebenfalls was für professionelle Sportler oder ambitionierte Leistungssportler. Im Gegensatz zum Programm „steiler Anstieg“ gibt es keine Erholungsphase und auch keine wirkliche Abnahme der Belastung nach dem Gipfel.
  • Es gibt auch Zufallsprogramme, die bei jedem Training neue Strecke mit unterschiedlichen Widerständen generieren.

Fazit

Egal ob ein günstiger Heimtrainer ohne Programme (wie z.B. klappbaren Heimtrainer) oder teures Fahrradergometer mit Programmen: Wenn man das Fahrradergometer oft genug, mit dem richtigen Widerstand nutzt, wird man auf den Trainingserfolg, wie z.B. Abnehmen oder Kondition steigern, nicht lange warten müssen. Ein Ergometer mit Trainingsprogrammen kann jedoch motivieren, das Training abwechslungsreicher gestalten, und die Arbeit für die Widerstandsanpassung abnehmen.

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