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Sportstech F15 Laufband: TOP Laufband für Anfänger

 

Wer in der kalten Jahreszeit nicht im Wald oder im Park joggen möchte, der findet in dem Sportstech F15 Laufband eine relativ preiswerte Trainingsmöglichkeit für zuhause. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 12 km/h auf einer Lauffläche von 110 cm x 40 cm, mit einem gelenkschonendes 6-Zonensystem ausgestattet, gehört das Sportstech F15 Laufband zu der oberen Liga in der Kategorie Laufbänder für Anfänger. Dazu kommt noch die Möglichkeit für Berg- bzw. Steigungstraining und die Kinomap-Trainingsapp Anbindung.

Computer & Bedienung

Da es sich um ein elektrisch betriebenes und nicht um ein manuell betriebenes Laufband handelt, braucht man nach dem Aufbau nur folgende Schritte zu erledigen, um das Training zu beginnen:

  1. den Stecker  in die Wandsteckdose einstecken
  2. Ein-/Ausschalterknopf unten am Gerät betätigen.
  3. die START-Taste auf der Konsole drücken
  4. Notstoppschlüssel auf der Konsole einsetzen

Und schon kann es losgehen, ohne jegliche Kraftanstrengung, um den Laufbandgurt über die Muskelkraft der Beine in Bewegung zu setzen. Startgeschwindigkeit des Laufbandes ist immer 0,8 km/h, was auch die Mindestgeschwindigkeit ist.

Das Laufband ist mit einem benutzerfreundlichen Trainingscomputer ausgestattet. Dieser verfügt über ein 5 Zoll großes, blau beleuchtetes LCD-Display, auf dem alle relevanten Daten angezeigt werden, wie Distanz, Geschwindigkeit, Trainingszeit, verbrauchte Kalorien und Puls.

Die Geschwindigkeit kann man während des Trainings durch Drücken der „SPEED UP“ oder „SPEED DOWN“ Tasten in 0,1 km/h Schritten verringern oder erhöhen, bis maximal 12 km/h. Einen höheren Wert für die maximale Geschwindigkeit findet man unter den Laufbändern für Anfänger nur schwer, ohne dass man die 400 Euro Grenze verlässt.

Alternativ gibt es Direktwahltasten für die Geschwindigkeit. Mit diesen Schnellwahltasten kann die Geschwindigkeit direkt mit einem Knopfdruck auf 2, 4, 6, 8 oder 10 km/h umgestellt oder festgelegt werden. Die Änderung der Geschwindigkeit kann man auf dem Bildschirm beobachten. Die Geschwindigkeit kann man aber auch an den Bedienelementen der Handläufe einstellen.

Die 16 vordefinierten Trainingsprogramme können mit den 16 Programmtasten direkt angewählt werden.  Mit diesen kann die Fitness gesteigert werden, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung gebracht werden und Fett abgebaut werden. Programme mit Variation der Steigung gibt es jedoch nicht. Es wird immer nur die Geschwindigkeit automatisch verändert.

Im manuellen Modus (MODE-Taste) hat man die Möglichkeit nach einem individuell festgelegten Wert für Zeit, Entfernung, oder Kalorienverbrauch zu trainieren. Wenn man z.B. 30 min für Zeit eingibt wird die Zeit heruntergezählt bis 0:00 und danach stoppt das Training automatisch.

Man muss aber nicht unbedingt eines der Programme oder Modi benutzen, sondern kann einfach durch Drücken der START-Taste anfangen zu laufen. Die maximal mögliche Laufzeit beträgt 99 Minuten, spätestens dann schaltet sich das Laufband automatisch ab.

Wenn man das Training beenden will, drückt man einfach die STOP-Taste. Alles in allem ist die Bedienung des Laufbandes sehr einfach und intuitiv gehalten. Im Cockpit des Laufbandes sind sogar zwei Halterungen für Getränke links und rechts eingelassen und es ist eine Tablethalterung vorhanden. So kann man auf dem Smartphone oder Tablet die Lieblingsserie schauen, Musik hören, oder mit einer Trainings-App trainieren.

Kinomap App Anbindung

Das Laufband F15 ist aufgrund seiner Bluetooth Fähigkeit mit der bekannten Kinomap App kompatibel. Das ist schon außergewöhnlich für das Preisniveau. Die gängigen Laufbänder für Anfänger bieten gar keine Bluetooth Funktion und schon gar nicht Anbindung zu der Kinomap. Sportstech ist einer der ersten Hersteller in Deutschland, die diese Funktion für ihre Anfänger Modelle eingeführt haben. Mit der Kinomap App kann man auf virtuelle Trainingsstrecken laufen und seine Fortschritte analysieren (hier ist unser Testbericht zu der App).



Das Gerät ist auch mit der  App „iFitshow“ kompatibel, leider stürzt diese häufige ab und man hat Probleme bei der Registrierung.  Im Vergleich dazu ist die Kinomap App viel ausgereifter.

Pulsüberwachung durch Brustgurt möglich

Das Sportstech F15 Laufband ist mit Handpulssensoren an den seitlichen Haltegriffen ausgestattet, welche den aktuellen Puls messen. Man muss dafür jedoch zuerst die Handflächen ca. 5 Sekunden lang an die Sensoren anlegen, erst dann wird der Puls angezeigt. Das schränkt erstens die Bewegung beim Laufen ein, wenn  man immer wieder die Handflächen auflegen muss, und zweitens sind die Pulswerte ungenauer als bei der Messung mit einem Brustgurt. Dieser ist als Zubehör bei Amazon erhältlich, z.B. den Sportstech Pulsgurt: uncodierter Pulsmesser mit 5.3 KHz Funk Sendefrequenz.

Den Pulsgurt muss man einfach nur um die Brust (unter dem Brustmuskel bzw. Brustansatz) anlegen und dieser wird automatisch vom Laufband erkannt. Den Puls kann man während des ganzen Trainings auf dem Display ablesen und muss nicht die Handflächen auf die Handgriffe auflegen. So kann man optisch seinen Puls überwachen und in einem bestimmten Pulsbereich trainieren.

Kann man auf diesem Laufband auch Joggen?

Auf diesem Laufband ist Gehen (4 km/h) und Walken (6 km/h) möglich. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenz-Modellen, wie das Sportstech F10 Modell, aus dem selben Preissegment, die Höchstgeschwindigkeiten von nur 10 km/h anbieten, ist hier aber auch ein schnelleres Joggen (12 km/h) und ein Intervalltraining für Anfänger durchführbar. Das Intervalltraining kann man mit Hilfe der Schnellwahltasten für Geschwindigkeit einfach umsetzen, denn dank diese sind sprunghafte Änderungen der Geschwindigkeit möglich.

Kann man auf diesem Laufband abnehmen?

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 12 km/h dürfte man als untrainierte Person oder jemand der übergewichtig ist, schon ziemlich gefordert sein. Anfänger, die das Ziel haben abzunehmen sind somit hier genau richtig, denn allein schon durch 30 Minuten Walken mit 6,4 km/h werden 261 Kalorien verbrannt. Für fortgeschrittene und Profi Läufer ist die Höchstgeschwindigkeit  allerdings zu wenig, da sie wahrscheinlich Spitzengeschwindigkeit von 16 km/h bzw. 20 km/h wählen werden.

Für welche Körpergröße ist das Laufband geeignet?

Obwohl es auf dem Sportstech F15 Laufband möglich ist mit 12 km/h zu trainieren, ist diese Geschwindigkeit, also schnelles Joggen, aufgrund der nicht besonders großen Lauffläche von 110 cm x 40 cm nicht für große Menschen zu empfehlen, sondern nur für kleine bis mittelgroße Menschen bis ca. 165 – 175 cm Körpergröße (je nach Schrittlänge). Ein Geh-Training könnten allerdings auch größere Menschen absolvieren.

Wer eine Körpergröße von mehr als 172 cm hat und Joggen möchte, sollte lieber ein Laufband für Fortgeschrittene wählen, wie das Sportstech F37 Laufband mit einer Lauffläche von 130 x 50 cm oder das MAXXUS RunMaxx 7.4. Ist man über 1,90 Meter groß, wäre folgendes Modell die bessere Alternative Sportstech Profi Laufband F50 (150 cm x 52 cm).

Wie kann man auf dem Laufband die Steigung variieren?

Genau wie bei dem F10 Modell kann auch hier die Steigung der Lauffläche in 3 Stufen eingestellt werden. Und das ist schon ein Vorteil dieses Laufbandes, angesichts des Preisbereiches in dem wir uns bewegen. Allerdings erfolgt die Steigungsverstellung nicht automatisch per Knopfdruck. Man muss am hinteren Ende des Laufbandes per Hand den Sicherheitsstift herausziehen, und in eine der drei Positionen wieder einstecken. Die höchste Position entspricht einer Steigung von 18 %.

Wenn man also schon jetzt ein Training mit Bergsteigen plant und weiß, dass man häufig die Steigung während des Trainings wechseln muss, oder speziell den Po- und die Oberschenkelmuskulatur trainieren will, sollte man sich nach Laufbändern mit elektrischer Steigung per Knopfdruck umschauen.

Motorleistung und Lautstärke

Der Motor liefert eine Dauerleistung von 1,5 PS und eine maximale Leistung von 3 PS, die für Anfänger, die walken wollen, völlig ausreichend ist. Andere Laufbänder unter 400 Euro liefern zum Teil Werte für die Dauerleistung unter 1 PS, und diese sind dann nicht mehr zu empfehlen.

Der Geräuschpegel beträgt bei dem F15 Laufband maximal 75 dB, das heißt die Lautstärke bewegt sich auf dem Niveau zwischen einer Waschmaschine im Normalbetrieb und einer Waschmaschine beim Schleudergang. Das ist für ein Laufband relativ leise.

Wenn man über Lautstärke eines Laufbandes spricht muss man natürlich noch die Trittgeräusche der Füße berücksichtigen. Um diese zu minimieren und auch das Lauftraining gelenkschonend zu gestalten, wurde das F15 Modell mit einem Dämpfungssystem mit 6 verschiedenen Zonen ausgestattet. Solche Mehrzonen-Dämpfungssysteme gestalten den vorderen Bereich der Lauffläche weicher, damit der harte Stoß des Fuß-Auftritts abgefangen wird, und den hinteren Bereich härter, damit man mit dem Fuß von der Lauffläche leichter abstoßen kann. Ein derartiges Mehrzonen-System fehlt z.B. bei dem kleineren Modell Sportstech F10, sowie bei den meisten Laufbändern unter 400 Euro.



Platzsparende Aufbewahrung und einfacher Transport

Das Sportstech F15 nimmt etwas mehr Platz ein als sein kleiner Bruder F10, aber die größere Lauffläche muss ja von irgendwo kommen. Das F15 misst im aufgebauten Zustand etwa 1,58 m x 0,65 m x 1,37 m (bei dem F10 sind es 1,24 m x 0,59 m x 1,3 m). Klappt man es nach der Benutzung zusammen, dann nimmt das F15 lediglich 70 cm in der Länge und 65,5 cm in der Breite ein, beim F10 sind es 59 cm in der Länge und 53 cm in der Breite. Nach dem Zusammenklappen kann man das F15 mit den Transportrollen einfach verschieben, vor allem auch aufgrund des geringen Gewicht des Gerätes von nur 31 kg.

Bei der Aufstellung sollte man noch den Bodensabstand von 16 cm berücksichtigen. Denn will man das F15 Laufband in einem Keller mit einer Deckenhöhe von 2 Meter unterbringen und man ist selbst schon 1,9 Meter groß, würde man mit dem Kopf an die Decke stoßen.

Not-Stop-System

Das Sportstech F15 Laufband ist genau wie das F10 Modell mit einem Not-Stop-System ausgestattet, das aus einem roten Magneten und einem Clip besteht, die durch eine Kordel miteinander verbunden sind. Der Magnet sitzt mittig unten auf der Konsole und der Clip wird an der Kleidung befestigt. Wenn man auf dem Laufband plötzlich das Gleichgewicht verliert und nach hinten gezogen wird oder runterfällt, wird der Magnet von der Konsole weggerrissen und das Band stoppt. Dieses System ist gerade für Anfänger sehr wichtig.

Pflege und Wartung des Laufbandes

Damit die Lebensdauer des Laufbandes erhöht wird, sollte man es regelmäßig, alle 50 Trainingsstunden mit Silikonöl schmieren.

Wenn man 2 Mal die Woche 30 Minuten trainiert, bedeutet das 1 Mal im Jahr zu schmieren. Wenn man 3 Mal die Woche 1 Stunde trainiert bedeutet das alle 4 Monate das Laufband zu schmieren. Auch wenn das Laufband während des Trainings stockt, ist es Zeit das Öl aufzutragen. Eine Flasche Silikonöl ist bereits in der Lieferung enthalten, ansonsten kann man für die Zukunft das PL50 Silikonöl für Laufbänder von Sportstech bei Amazon nachkaufen.

Für die Schmierung wird auf der Unterseite der linken und dann der rechten Seite der Lauffläche eine dünne Schicht Silikonöl aufgetragen. Man beginnt von der Mitte der Lauffläche und dann geht man in Richtung Seiten der Lauffläche. Um das Öl gut zu verteilen, geht man dann auf dem Laufband langsam ca. 5 Minuten.

Die Wartung umfasst außerdem die Spannung der Lauffläche, die bei der Lieferung bereits gespannt eingestellt ist. Abhängig vom Körpergewicht muss sie eventuell leicht angepasst werden. Weitere Infos dazu findet man in der Bedienungsanleitung.

Schwachstellen?

  • Das maximale Benutzergewicht von 120 kg ist im Vergleich zu teuren Laufbändern gering, allerdings typisch für Laufbänder unter 400 Euro. Wenn man mehr als 120 kg wiegt sollte man sich nach einem anderen Laufband umschauen, wie z.B. das Sportstech F37 Laufband, das bis zu 150 kg Körpergewicht zugelassen ist.
  • Die Steigung ist nur  manuell einstellbar und nicht per Knopfdruck.
  • Pulsgesteuertes Training (HRC) ist nicht möglich, d.h. man kann keine Ziel-Herzfrequenz eingeben und der Computer reguliert die Geschwindigkeit so, dass man jederzeit in der Nähe dieser Herzfrequenz bleibt. Wenn man bei dem selben Hersteller bleiben will, kann man ab dem Sportstech Modell F26 eine solche Steuerung erwarten.

Fazit: Bestes Laufband für Anfänger unter 400 Euro

Wenn man ein ordentliches Laufband für Anfänger unter 400 Euro sucht, das einfach zu bedienen ist, mit einem gelenkschonenden Dämpfungssystem ausgestattet ist und auf dem man nicht nur walken, sondern auch mal joggen kann, dann findet man kaum was besseres als das Sportstech F15 Laufband. Das Laufband hat mit einem 1,5 PS starken Motor sicher weniger zu bieten als teuere Modelle, dennoch kann mit dem Gerät als Anfänger effektiv trainieren. Immerhin hat man durch die Kombinationsmöglichkeiten aus Steigung und Geschwindigkeit und den vielen vordefinierten Trainingsprogrammen die Möglichkeit, sich das Training den eigenen Ansprüchen entsprechend zu gestalten. Abnehmen oder das Herz-Kreislaufsystem in Schwung bringen, alles das ist hiermit möglich. Die Kinomap App Anbindung ist zu guter Letzt das Sahnehäubchen auf der Torte. Durch die etwas kurze Lauffläche ist das Laufband allerdings nicht für große Personen geeignet. Weitere Informationen zu aktuelle Laufband Tests finden Sie hier.

 

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