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Kettler Ergometer E 3 Test und Vergleich zum Vorgängermodell „X 1“

Das neue Kettler Ergometer E 3 ist der Nachfolger des Kettler X 1 Modells. Welche Verbesserungen am E 3 Fahrradergometer vorgenommen wurden und was mir an diesem neuen Modell gefällt bzw. nicht gefällt wird in diesem Testbericht behandelt.

Das gefällt mir am Kettler E3:

Neu bei dem E 3 Fahrradergometer sind das moderne Design, die hellere, schönere Farbgestaltung und der extra-tiefe Einstieg, der besonders Menschen mit Hüftproblemen entgegenkommt. Des Weiteren ist das E 3 Modell nun bis zu einem höheren Maximalgewicht von 150 kg belastbar und im Vergleich zum X 1 Modell noch robuster (Der Vorgänger war nur bis zu 130 kg belastbar). Mit seinem Gewicht von 44 kg macht der E3 einen sehr stabilen Eindruck. Er wackelt nicht während des Trainings und man hat ein sicheres Gefühl.

Die Möglichkeit den Sattel horizontal und vertikal zu verstellen, und den Lenker in der Neigung einzustellen bleibt bei dem Kettler E 3 Ergometer erhalten. Genau wie sein Vorgänger verfügt das Kettler E 3 Modell über eine hochwertige Induktionsbremse und eine drehzahlunabhängige Widerstandseinstellung. Die Leistung kann auch hier zwischen 25 und 400 Watt eingestellt werden. Die optional erhältliche Trainingssoftware World Tours 1.0 von Kettler kann auch bei dem neuen Modell über die PC-Schnittstelle benutzt werden, um das Training abwechslungsreicher zu gestalten. Das LCD-Display zeigt auch beim Nachfolger die wichtigsten Trainingsdaten: Zeit, Strecke, Geschwindigkeit, Energieverbrauch und Puls an.

Obwohl die Schwungmasse von 8 kg zu niedrig ist (insbesondere für diese Preisklasse), ist die Qualität des Rundlaufs sehr gut. Die Bewegung ist weich und harmonisch, als ob man eine 12 kg Schwungmasse hätte. Das liegt  daran, dass der Bewegungslauf auch von anderen Komponenten abhängt, welche in diesem Fall die niedrige Schwungmasse kompensieren: Zum einen hat man ein hochwertiges Tretlager und einen Längsrippenriemen-Antrieb und zum anderen ein relativ hohes Übersetzungsverhältnis von 1:8.

Ein weiterer wichtiger Plus-Punkt, der in meinem Test aufgefallen ist, ist der leise Lauf: Man hört keine Geräusche während des Trainings.

Das gefällt mir nicht am Kettler Ergometer E 3:

  • Sattel ist hart und unbequem, kann aber gegen einen beliebigen Fahrradsattel ausgetauscht werden (Kosten 20-30 Euro).
  • Das Display ist nicht so schön: klein, keine Hintergrundbeleuchtung. Wenn man ein wenig gedämmtes Licht hat, sieht man fast nichts. Für helle Räume aber OK.
  • Überraschend ist, dass bei dem hohen Preis genau wie beim Vorgängermodell nur 2 Trainingsprogramme vorhanden sind. Eins davon ist immerhin pulsgesteuert. Für jemand, der nicht jeden Tag dasselbe Programm durchlaufen will ist das sicherlich ein Grund dieses Ergometer nicht zu kaufen.
  • Schade ist auch, dass immer noch nur ein Ohrclip für die Pulsmessung mitgeliefert wird.  Es ist ja bekannt, dass der Ohrklip im Vergleich zu der Pulsmessung mittels Brustgurt ungenauere Werte liefert. Der Preis des Kettler Ergometer E 3 lässt eigentlich erwarten, dass der Brustgurt in der Lieferung enthalten ist, aber leider muss er dazugekauft werden. So wird das ganze Paket zu teuer, wenn man die knappe Gesamtausstattung vor Augen hat.

Weitere Produktdetails

  • Gewicht: 44 kg
  • Maße (Länge x Breite x Höhe) : 115 cm x  54 cm x 125 cm
  • Stromversorgung: Netzanschluss
  • Höhenausgleich

Fazit zum Kettler Ergometer E 3

Trotz einiger Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell „X 1“, kann man sagen, dass das Kettler Ergometer E 3 insgesamt für diese knappe Ausstattung zu teuer ist und nur als Einstiegs-Ergometer empfohlen werden kann. Es gibt günstigere Fahrradergometer unter 500 Euro,  die ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wer jedoch nach Design,  Aussehen und hochwertige Verarbeitung geht, findet kaum was Besseres als die Kettler E-Modelle.

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