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Rudergerät Test 2016 – Testsieger im Überblick

via Wikimedia Commons / Author: WaterRower GmbH, D-48529 Nordhorn [CC BY-SA 2.0 de]

Im Bereich Rudergerät Test war Stiftung Warentest bisher leider nicht sehr aktiv, sodass man sich anderweitig nach Testberichten umschauen muss, wenn man nach einer Rudermaschine sucht. Und dabei werden Rudergeräte dank ihres gelenkschonenden Ganzkörpertrainings immer beliebter. Damit der Verbraucher vor dem Rudergerät-Kauf gut informiert ist und einen Überblick über den Rudergeräte-Markt erhält, werden auf dieser Seite unsere eigene Rudergerät Testberichte bzw. Erfahrungsberichte vorgestellt, sowie Testberichte bekannter Magazine zusammengefasst.

Ob es eine Rudermaschine für 300 Euro oder 1000 Euro sein soll, entscheidet vor allem das persönliche Budget, sowie das Trainingsziel und die Nutzungsabsicht. Will man ein Rudergerät in Studioqualität oder für einen Wettkampf trainieren, so sollte man sich für ein sehr strapazierfähiges Ruderergometer, wie das Concept2 Rudergerät entscheiden, welches das harte Training aushalten wird. Will man sich gerne wie auf dem See fühlen, mit realitätsnahen Wassergeräuschen, und auf eine gemütliche Atmosphäre im Wohnzimmer nicht verzichten, so ist das aus Holz verarbeitete WaterRower Rudergerät genau dafür geschaffen.

Aber auch günstige Rudermaschinen unter 300 Euro sind heutzutage gut ausgestattet und bieten überraschend viel für ihren kleinen Preis, wie z.B. das SportPlus SP-MR-008 Rudergerät und das AsVIVA Rudergerät Rower Cardio XI. Für den Hobbysportler sind solche Modelle völlig ausreichend.

Unsere Testsieger aus dem Rudergerät Test 2016

Water Rower A1 Rudergerät Test

Eschenholz und plätscherndes Wasser sorgen für eine gemütliche Atmosphäre

>> Zum Water Rower A1 Rudergerät Test

Durch die Verarbeitung aus Eschenholz wirkt das Water Rower Rudergerät A1 fast wie ein Möbelstück und kann sehr gut im Wohnzimmer integriert werden. Durch das Wasser als Widerstand sind die Bewegungen sanft, weich und gleichmäßig. Das leise Plätschern des Wassers wirkt zudem entspannend auf die Psyche. Dieses Modell überzeugte in uneserem Rudergerät Test und wir empfehlen es definitiv weiter.

via Wikimedia Commons / By Waterrower  [CC BY-SA 3.0 or GFDL]

>> WaterRower oder Concept 2: Welches ist das bessere Rudergerät?

Concept2 D Rudergerät Erfahrungsbericht

Studioqualität für Zuhause

>> Zum Concept2 D Rudergerät Test

Das Concept2 Model D ist für ambitionierte und leistungsorientierte Sportler und Profi-Ruderer die erste Wahl. Es ist eine auf Langlebigkeit und hohe Belastbarkeit ausgelegte Rudermaschine in Studioqualität.

Rudergerät Test durch Men’s Health 2/2012

Die Zeitschrift „Men’s Health“ hat im Jahr 2012 über zehn Heimtrainer berichtet, darunter drei Rudergeräte. Es wurden die Eigenschaften folgender Rudermaschinen vorgestellt:

  • Hammer Rower Cobra
  • WaterRower Kirsche
  • Concept 2 Modell D

Eine Benotung der Rudergeräte fand nicht statt.

Auszeichnungen: Der Plus X Award 2008

Mit dem „Plus X Award“ werden innovative und hochqualitative Produkte mit Mehrwert aus dem Technologie-, Sport- und Lifestyle-Bereich ausgezeichnet. Die Jury besteht aus industrieneutralen Experten und Fachjournalisten der entsprechenden Branche. Wer ein Fitnessgerät mit dem Gütesiegel des „Plus X Award“ besitzt, kann einen qualitativen Vorsprung des Geräts gegenüber anderen Modellen in der entsprechenden Kategorie annehmen. So ein Fitnessgerät ist das WaterRower Kirsche Rudergerät. Dieses wurde im Jahr 2008 mit der Plus X Award-Empfehlung für besonderes Design ausgezeichnet. Es punktet mit Ästhetik und Natürlichkeit und beeindruckt durch sein elegantes Vollkernholz. Mehr Informationen zu dem Plus X Award gibt es hier.

Worauf sollte man beim Kauf einer Rudermaschine achten?

Wer zuhause seine Kraft und seine Ausdauer verbessern möchte, für den ist ein Rudergerät eine gute Alternative zum Fahrrad-Ergometer oder zum Crosstrainer. Das Rudergerät spricht vor allem die Muskulatur in den Armen, in den Schultern, im Rücken und in den Beinen an. Da beim Training auf der Rudermaschine ein sehr komplexer Bewegungsablauf stattfindet, bietet das Rudern auch ein sehr gutes Herz-Kreislauf-Training. Das Training auf dem Rudergerät ist allerdings nicht für jeden gleich gut geeignet. Bei bestehenden Problemen mit den Gelenken oder mit dem Rücken sollte mit dem Training nicht ohne ärztliche Rücksprache begonnen werden. Und auch das Trainingsgerät selber sollte sehr sorgfältig anhand bestimmter Kriterien ausgewählt werden. Wer also im Sportladen ist und selber ein Rudergerät Test durchführt sollte auf folgende Punkte achten:

Das Griffsystem

Im Wesentlichen wird bei Rudergeräten zwischen zwei Griffsystemen unterschieden. Beim ersten System gibt es, wie bei einem richtigen Ruderboot, zwei seitliche Ausleger. Das ermöglicht ein sehr authentisches Training, hat allerdings auch seine Tücken. Denn werden die Armstangen nicht auf beiden Seiten mit identischem Krafteinsatz oder in einem harmonischen Bewegungsablauf geführt, dann kann das schnell zu einer Fehlbelastung führen. Gerade bei Untrainierten besteht die Gefahr, dass die Kraftübertragung häufig vor allem über die „starke Seite“ stattfindet. Daher ist grundsätzlich besser, wenn man sich für das Griffsystem mit dem Seilzug entscheidet. Hier wird die Kraft über ein Seil oder ein Band übertragen, an dem sich ein Griffbügel für beide Hände befindet. Dadurch ist ein gleichmäßiger, harmonischer Bewegungsablauf möglich.

Das Bremssystem

Würde man bei einer Rudermaschine einfach nur an einem Seil ziehen, welches sich bei der Vorwärtsbewegung wieder auf eine Spule wickelt, würde man wohl kaum einen Trainingseffekt erzielen. Daher sind Rudergeräte mit einem Widerstand ausgestattet, der das Training deutlich anspruchsvoller macht. Eine Rudermaschine kann mit ganz unterschiedlichen Bremssystemen ausgestattet sein.

  • Hydraulik-Zylinder

Bei günstigen Geräten sind oft Hydraulik-Zylinder verbaut. Diese erzeugen jeweils einen Gegendruck zur aktuellen Zugrichtung des Seilzuges. Das Problem bei diesem Bremssystem ist das Einstellen des Widerstands. Denn da immer zwei Zylinder in einem Gerät verbaut sind, ist es schwierig, den Widerstand für jede Zugseite gleich einzustellen. Außerdem gehen die Zylinder in der Regel relativ schnell kaputt. Auch von einem wirklich flüssigen Bewegungsablauf kann hier nicht die Rede sein.

  • Wirbelstrom- oder Magnetbremse

Die Erzeugung von Widerstand mittels Magnetbremse hat sich schon bei Fahrrad-Ergometern bewährt. Bei diesen Geräten wird ein Schwungrad über den Seilzug in Bewegung gesetzt, während Magnete das Schwungrad bremsen und somit einen Widerstand erzeugen. Dieses System ermöglicht ein gutes Training und einen harmonischen Bewegungsablauf. Das gilt auch für die Wirbelstrombremse. Hier wird durch den Zug am Seil ein Windrad angetrieben, welches sich praktisch immer entgegengesetzt der Zugrichtung bewegt und somit Widerstand erzeugt. Rudergeräte mit diesem Bremssystem sind zwar deutlich teurer als Modelle mit Magnetbremse oder Hydraulik-Zylindern, allerdings hat man hier ein sehr authentisches Ruder-Feeling.

  • Wasserwiderstand

Bei Rudergeräten mit Wasserwiderstand kommt man dem echten Rudern besonders nahe. Denn hier befindet sich das Schwungrad in einem mit Wasser befüllten Behälter. Das Wasser bremst die Bewegung und liefert den Widerstand. Die Stärke des Widerstandes lässt sich durch die Menge des eingefüllten Wassers regulieren. Am Training mit solchen Geräten gibt es nichts auszusetzen. Allerdings sind Rudermaschinen mit Wasserwiderstand relativ teuer und sehr wartungsintensiv.

Der Trainingscomputer

Anders als bei Fahrrad-Ergometern oder Laufbändern spielt der Trainingscomputer bei einer Rudermaschine eine eher untergeordnete Rolle. Denn Programme, bei denen sich die Trainingsintensität während einer Trainingseinheit ändert, sind bei Rudergeräten kaum sinnvoll. Der Computer ist vor allem dafür da, um die Trainingszeit, die zurückgelegte Strecke, die Schlagzahl oder den Puls zu überwachen. Damit der Nutzer die Daten während des Trainings jederzeit ablesen kann, sollte beim Rudergerät Test darauf geachtet werden, dass der Trainingscomputer und die Anzeige ausreichend groß sind. Die Anzeige sollte im Idealfall auch in der hintersten Sitzposition ablesbar sein.

Die Sicherheit

Wer beim Kauf zu Geräten mit Prüfsiegeln greift, der kann sich relativ sicher darauf verlassen, dass die Verletzungsgefahr auf dem jeweiligen Gerät minimal ist. Allerdings sollte man sich nicht nur auf die Siegel verlassen, sondern auch auf Details beim Rudergerät Test achten. So sollten alle beweglichen Teile des Gerätes mit stabilen Abdeckungen versehen sein. Vor allem die Rollen auf denen der Sitz gelagert ist, sollten gut verdeckt sein. Ansonsten kann es während des Trainings beispielsweise dazu kommen, dass ich Teile der Kleidung darin verfangen. Zudem sollte die Rudermaschine einen sicheren Stand haben. Die Fußablagen und die Fußschlaufen sollten einen sicheren Stand und festen Halt ermöglichen. Und zu guter Letzt sollte das Zugseil regelmäßig überprüft werden. Hat das Seil zum Beispiel Risse, dann sollte es ausgewechselt werden. Andernfalls kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen, wenn das Seil während des Trainings reißt.

Die Pulsmessung

Die meisten achten beim Training auf ihren Puls. Nur so lässt sich zum Beispiel nachvollziehen, ob man sich in der Fettverbrennungszone oder in der anaeroben Zone befindet. Dafür sind die meisten Rudergeräte mit Pulssensoren ausgestattet. Diese befinden sich häufig an den Handgriffen. Allerdings sind die Handpulssensoren sehr ungenau. Es empfiehlt sich daher, einen Brustgurt zum Training anzulegen. Dieser sendet dann EKG-genaue Daten an den Trainingscomputer. Viele Trainingscomputer sind schon mit den entsprechenden Empfängern ausgestattet. Bei einigen Modellen ist es möglich, den Trainingscomputer mit beliebigen Brustgurten zu verbinden. Bei den meisten Rudergeräten sind jedoch bestimmte Empfänger verbaut, die auch nur mit bestimmten Brustgurten kompatibel sind. Sollte die Rudermaschine nicht mit einem Empfänger ausgerüstet sein, so kann man alternativ auch die Kombination aus Brustgurt und Pulsuhr zum Training verwenden.

Anschlüsse/ Schnittstellen

Insbesondere die hochpreisigen Rudergeräte verfügen oft über verschiedene Anschlussmöglichkeiten oder Schnittstellen. Hier lässt sich beispielsweise ein Pulsmesser anschließen, wenn das Gerät noch nicht über einen solchen verfügen sollte. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, seinen PC an die Rudermaschine anzuschließen. Mit der entsprechenden Software können dann zum Beispiel die Trainingsergebnisse auf den PC geladen und mit Freunden geteilt werden. Auch das Auswerten und Dokumentieren der Trainingsergebnisse ist so ganz einfach möglich.

Weitere Infos zum Thema Rudergeräte

Weitere Beiträge über Ruderergometer mit Analyse von Kunden-Meinungen, Produkteigenschaften und Rudergeräte Tests und Bewertungen gibt es hier:


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