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Laufband Test und Kauf: Worauf achten? – Top Modelle im Vergleich

Der Preis eines Laufbandes bietet zwar in der Regel einen guten Anhaltspunkt für die Qualität des Gerätes, sagt aber nichts über die Eignung für den jeweiligen Nutzer aus. Ein Profi Laufband ist nicht unbedingt für jemanden geeignet, der locker oder gelegentlich trainieren möchte. So gibt es zahlreiche Kriterien und Punkte, die beim Kauf eines Laufbandes bzw. bei einem Test im Geschäft beachtet werden sollten, wie z.B. die Größe der Lauffläche oder eine intuitive Bedienung. Auch können Laufband Tests von unabhängigen Verbraucherschutzorganisationen, wie Stiftung Warentest, und Bewertungen anderer Verbraucher sehr hilfreich bei der Kaufentscheidung sein. Hier sind unsere Top Favoriten im Überblick, unterteilt nach Kategorien (ausgewählt nach Produkteigenschaften und Verbraucherbewertungen).

Top 3 Laufbänder unter 500 Euro (Anfänger)

RangProduktUnsere BewertungInfo
1 Sportstech F10

Sportstech F10 Laufband
5stars» Zum Artikel
2SixBros. Laufband JDB-1300-Bstars4_5» Zum Artikel
3Christopeit TM2 Prostars4_5» Zum Artikel

Top 3 Laufbänder mit Multi-Media / App

RangProduktUnsere BewertungInfo
1 Sportstech F38 Profi
Sportstech F38 Profi Laufband
5stars» Zum Artikel
2Technogym Myrun Laufbandstars4_5» Zum Artikel
3Sportstech F10stars4_5» Zum Artikel

Top 3 Klappbare Laufbänder

RangProduktUnsere BewertungInfo
1 Sportstech F38 Profi
Sportstech F38 Profi Laufband
5stars» Zum Artikel
2MAXXUS TX 7.3stars4_5» Zum Artikel
3Speedrunner 5000stars4_5» Zum Artikel

Top 3 Profi Laufbänder

RangProduktUnsere BewertungInfo
1Maxxus Studio 80 PRO

Maxxus Studio Laufband TX80 PRO
5stars
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2 Sportstech F38 Profi
stars4_5» Zum Artikel
3Life Fitness Laufband F1 Smartstars4» Zum Artikel

Laufbänder mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich

Sportstech F38 Profi Laufband
Bewertung lesenSportstech F38 Profi MAXXUS TX 7.3Speedrunner 5000Christopeit TM 2 Pro
Unsere Bewertung 5starsstars4_5stars4_5stars4
Länge der Lauffläche135 cm140 cm133 cm120 cm
Breite der Lauffläche50 cm50 cm50 cm40 cm
Max. Geschwindigkeit20 km/h18 km/h22 km/h16 km/h
Steigung0-15% - automatisch16 Stufen - automatisch22 Stufen bis zu 15 % - automatisch3 Stufen - manuell durch Heben der Lauffläche
Trainingsprogramme20
24 / Pulstraining9925
Motor Dauerleistung 3,5 PS3,0 PS3,0 PS1,25 PS
Laufband Gewicht 70 kg95 kg92 kg52 kg
Maximal zulässiges Gewicht 150 kg130 kg150 kg120 kg
Aufstellmaße
(L x B x H)
187 x 85 x 131 cm178 x 88 x 131 cm185 x 82 x 134 cm165 x 71 x 125 cm
Zusammenklappbar jajajaja
Display 9" TFT Touch-DisplayLCD-Display blau beleuchtet7" LCD Display LCD- Display
Multimedia High-Quality Stereo Lautsprecher
Android / Internet / USB / mp3 / AUX
---
Besonderheiten 8 Zonen Dämpfung;
Geräuschreduzierungsfunktion;
Trittdämmungsfunktion
Stoßdämpfendes System "Cushion-Flex"Leiseschwingungsgedämpfte Lauffläche

 

Laufband Test- und Kaufkriterien

Laufband Test Kriterien

Größe der Lauffläche

Laufband LaufflächeAuf die Größe der Lauffläche wird beim Kauf oft nicht geachtet. Dabei ist die von entscheidender Bedeutung für ein effektives und sicheres Training. Ist die Lauffläche nämlich zu eng, dann kann es im schlimmsten Fall zu Verletzungen kommen. Für kleinere Personen oder Personen, die ihr Laufband nur für ein schnelleres Gehen im Wohnzimmer nutzen wollen, sind sicherlich auch Laufbänder mit einer kürzeren Lauffläche von 110-120 cm ausreichend. Kleiner als 45 cm (Breite) x 130 cm (Länge) sollte im Normalfall jedoch kein Band sein. Besser ist es, wenn das Band breiter als 50 cm und länger als 140 cm ist. Beim Kauf oder beim Laufband Test im Eigenregie sollte also immer bedacht werden, von wem und in welcher Weise das Laufband genutzt werden soll: von Anfänger oder Profi, zum Walken, Joggen oder zu Vorbereitung auf ein Marathonlauf? Je höher die Ziele und die Körpergröße, desto größer sollte auch die Lauffläche sein.

 

 

Die SteigungSteigung am Laufband

Bei den meisten Laufbändern lässt sich die Steigung individuell einstellen, um einen Lauf in einer Hügellandschaft zu simulieren. Wer diese Möglichkeit gerne nutzen möchte, der sollte von günstigen Modellen die Finger lassen. Bei diesen kann die Steigung nämlich oft nur manuell durch einen Klappmechanismus eingestellt werden. Ausgereifte Laufbänder besitzen dagegen einen automatisch verstellbaren Steigungswinkel. Im Gegensatz zu den billigen Laufbändern muss man bei der automatischen Variante nicht selber die Lauffläche des Laufbandes anheben, sondern lediglich auf einen Knopf drücken und die Elektronik des Laufbandes stellt den Steigungswinkel von selbst ein.

Laufband Trainingsplan Anfänger 30 Minuten

Die Dämpfung

Laufband Dämpfung (envato)Wer regelmäßig im Freien läuft, der weiß, dass der Untergrund einen großen Einfluss auf den Laufkomfort hat. So stellt das Laufen auf Asphalt oder Beton für die Gelenke eine besonders hohe Belastung dar, während weicher Waldboden ein viel angenehmeres, gelenkschonendes Laufgefühl schafft. Daher sind Laufbänder auch mit einer Dämpfung ausgestattet, die ein möglichst schonendes Laufen ermöglichen sollen. Die Dämpfung besteht in den meisten Fällen aus einer auf Gummipuffern gelagerten Laufplatte. Es gibt aber auch Modelle, an denen sich der Grad der Dämpfung individuell einstellen lässt. Allerdings wirkt sich das dann auch sofort auf den Preis aus. Das gilt auch für Laufbänder, bei denen das Band dicker und damit weicher ist als an herkömmlichen Geräten. In der Regel reicht jedoch ein normal gedämpftes Laufband für ein gelenkschonendes Training aus. Denn auch die Laufschuhe sorgen ja für eine zusätzliche Dämpfung. Im Zweifelsfall sollte man also lieber in ein paar gute Laufschuhe investieren.

Mechanisches (manuelles) oder elektrisches Laufband kaufen?

Funktionsweise mechanisches LaufbandAn Griffen festhalten beim Laufen auf dem Laufband

Das mechanische Laufband besitzt keinen Motor. Angetrieben wird es einzig und allein durch die Muskelkraft des Nutzers, daher wird es auch „manuelles Laufband“ genannt. Das Gestell des mechanischen Laufbands unterscheidet sich nicht wesentlich von dem eines elektrischen Laufbandes. Auch läuft der Laufbandgurt wie gewohnt über den Laufbandtisch. Da es hier keinen Motor gibt, muss der Laufbandgurt über die Muskelkraft der Beine in Bewegung versetzt werden. Das erfordert wesentlich mehr Kraftanstrengung als bei einem elektrischen Laufband. Um die Kraft der Beine möglichst gut auf den Laufbandgurt übertragen zu bekommen, ist es notwendig, dass man sich während des Trainings immer an den Handläufen festhält.

Die Intensität des Trainings wird ganz allein durch die Muskelkraft bestimmt. Geht man schneller, dann bewegt sich auch der Laufbandgurt schneller. Bleibt man stehen, dann bleibt auch der Laufbandgurt sofort stehen. Die Neigung des Laufbandtischs kann bei vielen Modellen mechanisch verstellt werden. Beispiele für manuelle Laufbänder sind das Christopeit Runner Pro Magnetic, das Confidence Fitness Magnetisches Manuell Betriebenes Laufband, das Klarfit Treado Basic Treadmill-Runner und das Tecnovita Laufband Yf30 Walk One.

Vorteile des mechanischen Laufbandes

Mechanische Laufbänder haben eine ganze Reihe von Vorteilen.

  • Zunächst einmal sind sie viel preiswerter als elektrische Modelle. Der Preis bewegt sich meist zwischen 200 und 400 Euro.
  • Zudem verbrauchen sie natürlich auch keinen Strom und verursachen somit keine Folgekosten. Darüber hinaus können sie dank des stromlosen Antriebs an jedem beliebigen Ort aufgestellt werden.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass durch den intensiven Krafteinsatz während des Trainings die Muskeln viel besser trainiert werden.
  • Auch läuft der Nutzer auf einem mechanischen Laufband sehr sicher. Denn der Laufbandgurt stoppt augenblicklich, sobald der Läufer stehen bleibt.

Nachteile des mechanischen Laufbandes

  • Ein Nachteil des mechanischen Laufbandes ist, dass der Läufer während des Trainings ständig gezwungen ist, seine Hände an den Handgriffen zu belassen. Denn nur so ist eine optimale Kraftübertragung auf das Laufband möglich. Freies Laufen ist somit nicht möglich.
  • Durch den hohen Kraftaufwand, der permanent auf den Laufbandgurt ausgeübt werden muss, ist es zudem nur schwer möglich hohe Geschwindigkeiten zu erzielen. Bei den meisten manuellen Laufbändern wird es bereits ab 8 km/h unangenehm. Daher wird ein mechanisches Laufband eher für ein schnelles Walking und leichtes Jogging empfohlen.
  • Auch für das Überwinden großer Distanzen sind mechanische Laufbänder nur schlecht geeignet.
  • Zu guter Letzt gibt es bei mechanischen Laufbändern nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Einstellungen. Somit kann das Training nicht besonders abwechslungsreich gestaltet werden.
  • Die Trainingscomputer an den Geräten dienen so oftmals lediglich der Überwachung von Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Puls.

Funktionsweise elektrisches Laufband

Der Laufbandgurt elektrischer Laufbänder wird über einen Motor angetrieben. Das Gerät muss dafür an den Strom angeschlossen werden. Der Motor sorgt dafür, dass der Laufbandgurt rückwärts läuft. Betritt der Läufer nun das Band, läuft er praktisch gegen die Bewegung des Laufgurtes an und verbleibt somit im Prinzip immer auf der gleichen Stelle. Möchte er schneller laufen, so kann er dies über das Bedienpanel des Trainingscomputers individuell einstellen. Der Läufer hat auch die Möglichkeit, sich für eines der oft zahlreichen vorinstallierten Trainingsprogramme zu entscheiden. Diese beinhalten beispielsweise unterschiedliche Streckenprofile, bei denen sich gerade Streckenabschnitte mit Steigungen abwechseln. Hiermit lässt sich sehr gut das Laufen in bergigen Regionen simulieren. Auch andere Trainingsprogramme, bei denen der Läufer beispielsweise fest definierte Distanzen absolvieren muss, lassen sich bei den elektrischen Laufbändern über den Bordcomputer einstellen.

Vorteile des elektrischen Laufbandes

  • Aufgrund des elektrischen Antriebs kann der Läufer, anders als auf einem mechanischen Gerät, auf einem elektrischen Laufband sehr gleichmäßig laufen.
  • Zudem können auf elektrischen Laufbändern auch sehr hohe Geschwindigkeiten gelaufen werden. Bis zu 22 km/h wie beim Speedrunner 5000 (Professional) oder dem HAMMER Life Runner LR22i können auf einem elektrischen Laufband erreicht werden.
  • Der größte Vorteil sind aber die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten, die abwechslungsreiche Trainingseinheiten ermöglichen. Zum Beispiel bietet der Speedrunner 5000 (Professional) 99 vorprogrammierte Programme und der Neigungswinkel ist vollautomatisch über 22 Stufen auf bis zu 15 % verstellbar. Das Training kann so auch sehr individuell an die persönlichen Bedürfnisse und an die Trainingsziele des Läufers angepasst werden.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass der Nutzer während des Laufens ganz spontan entscheiden kann, ob er sich mit den Händen festhalten möchte oder nicht. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten ist es von Vorteil, wenn man die Arme frei mit bewegen kann.

Nachteile des elektrischen Laufbandes

Die Nachteile elektrisch angetriebener Laufbänder bewegen sich in einem überschaubaren Rahmen.

  • Ein Nachteil (im Vergleich mit mechanischen Laufbändern) ist sicherlich der hohe Anschaffungspreis von 500 bis 1000 Euro oder mehr.
  • Auch die Abhängigkeit von einer Stromquelle und die damit verbundenen Folgekosten können ein Nachteil sein.
  • Was die Sicherheit des Läufers während des Trainings angeht, so kommt es in den meisten Fällen auf den Läufer selber an. Denn viele elektrische Laufbänder sind mit einem Not-Stopp ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass der Laufbandgurt im Falle eines Falles sofort anhält. Allerdings muss der Läufer dafür auch den Clip an seiner Kleidung befestigen, der über eine Reißleine mit dem Magnetschalter verbunden ist, der den Mechanismus auslöst. Betritt der Läufer das Band ohne diese Sicherheitsvorkehrung getroffen zu haben, bewegt sich das Band auch im Falle eines Sturzes weiter. Und das kann zu schmerzhaften Verletzungen führen.

Vergleich Christopeit TM2 – Tm2 Pro – TM2 Spirit

youtube-Video: Christopeit Sport Laufband TM2 – Tm2.Pro – TM2 Spirit

Für wen eignen sich mechanische und für wen elektrische Laufbänder?

Zu den Personengruppen, für die ein mechanisches Laufband empfehlenswert ist, zählen beispielsweise Senioren, Personen, die gezielt die Muskulatur in den Beinen kräftigen möchten, Personen, die eher gehen oder walken möchten oder auch Patienten, die das Training nach einer Verletzung zur Rehabilitation nutzen möchten. Die elektrischen Modelle sind hingegen vor allem für leistungsorientierte Läufer geeignet, die auf ein bestimmtes Trainingsziel hin arbeiten. Natürlich eigenen sich beide Modelle für Personen, die ihre allgemeine Fitness verbessern möchten, Muskeln aufbauen möchten und Gewicht reduzieren möchten.

Beide Varianten bieten dem Nutzer Vorteile. Bei der Entscheidung für diese oder jene Variante sollte der Nutzer deshalb vor allem die persönlichen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen. Wem es lediglich um ein wenig Bewegung und um die Kräftigung der Beinmuskulatur geht, der ist mit den wesentlich günstigeren mechanischen Modellen gut bedient. Wer hingegen gezielt und leistungsorientiert trainieren möchte, der sollte sich für ein elektrisches Gerät entscheiden.

Im Folgenden konzentrieren wir uns hauptsächlich auf das elektrisch betriebene Laufband.

Motorleistung und Geschwindigkeit

Laufband GeschwindigkeitEin gutes elektrisches Laufband sollte unbedingt über eine gute Motorleistung verfügen, denn diese hat einen direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit. Die meisten Hersteller versprechen eine Laufgeschwindigkeit zwischen 12 und 16 km/h. Allerdings beziehen sich diese Angaben häufig auf die Laufgeschwindigkeit ohne Belastung. Befindet sich also ein Läufer auf dem Band, so wird diese Geschwindigkeit in manchen Fällen nicht erreicht, da der Motors zu schwach ist. Vor dem Kauf sollte man daher im eigenen Laufband Test prüfen, ob die Geschwindigkeiten auch dann erreicht werden, wenn sich beispielsweise eine schwerere Person auf dem Laufband befindet. Ein gutes Gerät sollte die volle Laufgeschwindigkeit auch dann noch erreichen, wenn es von einer Person mit dem angegebenen Höchstgewicht belastet wird. Wer nicht vorher testen kann, der sollte beim Kauf darauf achten, dass die Motorleistung mit mindestens 2 PS angegeben ist und das Laufband Höchstgeschwindigkeiten von 16 bis zu 20 km/h erreicht. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 22 km/h kommen auch ambitionierte Läufer auf ihre Kosten.

Worauf sollte man bei der Bedienung achten?

Laufband Kaufberatung - Programme und ComputerVon Geräten mit einem überladenen Cockpit sollte man lieber Abstand halten. Viele kleine Knöpfe, die dicht beieinander liegen und sich nicht einmal in der Farbe unterscheiden sind für ein intensives Training denkbar ungeeignet. Besser ist ein aufgeräumtes Bedienteil mit wenigen, deutlich gekennzeichneten Knöpfen. Perfekt ist ein Cockpit immer dann, wenn man es während des Laufs bedienen kann, ohne seine Laufgeschwindigkeit verringern zu müssen. Vor allem die Start/ Stopp-Taste sollte möglichst prominent auf dem Bedienelement angebracht sein. im Beim Kauf oder beim eigenen Laufband Test sollte man darauf achten, dass die Geschwindigkeit direkt über eine Taste ausgewählt werden kann. Mit einer +/- Taste dauert das Auswählen der Geschwindigkeit deutlich länger. Das gilt auch für die Wahl der Steigung. Ein gutes Laufband zeichnet sich dadurch aus, dass man die Steigung während des Trainings per Tastendruck verstellen kann (wie bereits erwähnt).

 

Welche Programme sind sinnvoll?

Laufband Trainingsprogramme

Erfahrungsgemäß werden beim Training häufig die manuellen Programme genutzt, bei denen während des Trainings Einstellungen (Geschwindigkeit und Steigung) vorgenommen werden können. Es ist also nicht notwendig, dass das Gerät mit mehr als sechs voreingestellten Programmen ausgestattet ist. Wichtig ist jedoch, dass das Laufband über ein pulsgesteuertes Programm verfügt, denn damit lässt sich das Lauftempo an die Belastungsobergrenze anpassen und somit kann besonders effektiv trainiert werden. Ein Laufband ist immer dann optimal ausgerüstet, wenn wenige voreingestellte Programme (inklusive Pulsprogramm), und die Möglichkeit eigene, individuelle Profile einspeichern zu können, vorhanden sind.

Welche Art der Pulsmessung ist genauer?

Die meisten Geräte verfügen über Handpulssensoren. Allerdings sind die häufig ungenau und oft auch unbrauchbar. Denn beim Laufen liegen die Hände ohnehin kaum auf den Handpulssensoren an den Handläufen. Es ist daher sinnvoller, wenn man einen Brustgurt verwendet. Dieser muss meist zusätzlich gekauft werden und kostet bei den meisten Hersteller ca. 30 Euro. Der Empfänger für den Brustgurt ist jedoch fast immer schon im Gerät vorhanden.

Auf Sicherheitsaspekte achten

Laufband Sicherheit

Laufband Sicherheitsaspekte

Viele haben wohl schon das eine oder andere Mal über ein Pannenvideo im Fernsehen oder im Internet gelacht, bei dem eine Person blitzschnell im Rückwärtsgang von einem Laufband „abgeworfen“ wurde. Das mag zwar für Außenstehende lustig aussehen, aber für den Betroffenen ist so ein ungeplanter Abgang vom Laufband sicherlich überaus schmerzhaft. Und so ein Sturz auf dem Laufband kann außerdem ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen. Daher sollte beim Kauf unbedingt auf Sicherheitsvorrichtungen am Laufband geachtet werden. In der Regel sind Laufbänder daher mit einer Not-Stopp-Funktion ausgestattet. Die besteht normalerweise aus einem Band oder einer Kordel, die der Nutzer irgendwo an seiner Kleidung befestigt. Die andere Seite des Sicherheitsbandes endet an einem Magnetschalter. Wird dieser Kontakt nur dadurch gelöst, dass der Nutzer während des Trainings stürzt oder zu weit in den hinteren Bereich des Bandes kommt, dann wird das Band augenblicklich angehalten. Die Verletzungsgefahr wird dadurch verringert. Davon abgesehen sollte man beim Kauf der eigenen Sicherheit zuliebe darauf achten, dass die Geräte mit Prüfsiegeln (TÜV und GS) ausgestattet sind.

Klappbare Laufbänder: Vor- und Nachteile

Unter den Hometrainern nehmen gerade Laufbänder viel Platz in den privaten Räumlichkeiten in Anspruch. Nicht jeder hat jedoch so viel Raum uneingeschränkt zur Verfügung. Klappbare Laufbänder bieten sich hier als platzsparende Alternative an.

Laufbänder, die sich zusammenklappen lassen gibt es in der mechanischen und in der elektrischen Variante. Der Käufer muss hier also keine Kompromisse bei der Auswahl eingehen. Wer möchte kann sich also auch für ein kostengünstiges, mit Muskelkraft angetriebenes, mechanisches Gerät entscheiden, ohne auf den platzsparenden Aspekt des Klappmechanismus verzichten zu müssen.

Der Vorteil der zusammenklappbaren Modelle liegt eindeutig darin, dass sie nach dem Training im eingeklappten Zustand wesentlich weniger Platz einnehmen als andere Modelle. Der Klappmechanismus ist bei den meisten Modellen kinderleicht zu handhaben. Zudem gibt es an den Laufbändern grundsätzlich Transportrollen, wodurch das eingeklappte Gerät dann auch ohne großen Kraftaufwand von einem Ort zum anderen bewegt werden kann. Der Trainingsraum muss somit nicht gleichzeitig auch der Aufbewahrungsraum des Trainingsgerätes sein.

Einen wirklichen Nachteil gibt es bei zusammenklappbaren Laufbändern nicht. Allerdings ist es so, dass Modelle mit einer besonders großzügig bemessenen Lauffläche häufig nicht mehr eingeklappt werden können. Das liegt natürlich an der Größe und am Gewicht solcher Modelle. Würde man diese hochklappen, dann wäre der sichere Stand nicht mehr gewährleistet. Deshalb gibt es die klappbaren Modelle auch nur bis zu bestimmten Größen. Im Umkehrschluss bedeutet dies für den Kunden, dass er auf den Klappmechanismus verzichten muss, wenn er unbedingt eine sehr große Lauffläche haben möchte.

Bei einem Laufband, das mit einem Klappmechanismus ausgestattet ist, sollte man darüber hinaus darauf achten, dass sich das Gerät gut sichern lässt. So sollte das eingeklappte Gerät so gebaut sein, dass die Halterung zum Beispiel von Kindern nicht ohne Weiteres gelöst werden kann. Kann die Halterung nicht sicher befestigt werden, dann besteht außerdem auch für Haustiere Verletzungsgefahr, wenn diese sich löst. Um das zu verhindern, sollte das eingeklappte Laufband auch stets so aufgestellt werden, dass es nicht umkippen kann.

Laufbänder für Senioren

Senioren Laufband

Wenn sich Menschen auch im fortgeschrittenen Alter mit Joggen, Gehen oder Walken fit halten möchten, dann spricht nichts gegen die Anschaffung eines Laufbandes. Selbstverständlich sollte immer nur dann trainiert werden, wenn es von ärztlicher Seite keine Bedenken gibt. Ist das der Fall, dann dürfen auch Senioren frei aus dem riesigen Angebot der Laufbänder für das Heimtraining auswählen. Allerdings sollte bei der Anschaffung nicht der Preis im Vordergrund stehen, sondern die Sicherheit, eine große gut gedämpfte Lauffläche und die einfache Bedienung.

Warum sollten sich Senioren ein Laufband zulegen?

Bekanntermaßen nimmt Bewegung eine Schlüsselposition auf dem Weg zu einem gesunden und vitalen Lebensabend ein. Viele ältere Menschen versuchen dieses Ziel zum Beispiel mit regelmäßigem Wandern, Walken oder auch mit Gartenarbeit zu erreichen. Schlechtes Wetter und die kalte Jahreszeit machen den Senioren dabei jedoch häufig einen Strich durch die Rechnung. Besitzt man jedoch ein Laufband, so kann man unabhängig vom Wetter etwas für seine Fitness und Gesundheit tun. Das eigene Laufband zu besitzen ist auch für all jene von Vorteil, die nur ungern vor „Publikum“ in einem Fitnessstudio laufen möchten. Zudem kann man sich das Laufen in den heimischen vier Wänden mit dem Hören der Lieblingsmusik oder mit dem Schauen der Lieblingsserie etwas versüßen.

Das Training auf einem Laufband ist für Senioren übrigens auch bei schönem Wetter häufig empfehlenswerter als das Training auf Waldwegen. Denn auf einem Laufband ist der Untergrund stets eben und nicht rutschig. Die Gefahr auszurutschen oder umzuknicken ist damit auf einem Laufband viel geringer als in der Natur. Die gut gedämpften Laufbänder sind zudem schonender für die Gelenke als ein asphaltierter Weg.

Es gibt für Senioren also viele Gründe, die für die Anschaffung eines eigenen Laufbandes sprechen. Aber worauf sollte beim Kauf besonders geachtet werden?

Darauf sollten Senioren beim Kauf eines Laufbandes achten

Im Prinzip ist es so, dass auch ältere Menschen jedes Laufband kaufen können, welches auf Markt angeboten wird. Auch bei der Entscheidung für ein elektrisches oder manuelles Laufband haben Senioren absolut freie Hand. Dennoch gibt es ein paar Details, auf die Senioren beim Kauf eines Laufbandes besonders achten sollten.

Zunächst einmal sollte das Laufband über eine möglichst große Lauffläche verfügen. Kleinere „Fehltritte“ in die eine oder andere Richtung führen hier nicht gleich zu einem Sturz. Beim Laufen auf einer großen Lauffläche muss man also nicht so sehr auf seine Füße achten. Neben der Größe der Lauffläche ist auch deren Dämpfung wichtig. Gerade Senioren sollten darauf achten, dass das Laufband über eine besonders gute Dämpfung verfügt, die ein gelenkschonendes Laufen ermöglicht.

Des Weiteren sollte ein Gerät für Senioren auch einfach zu bedienen sein. Das heißt, dass der Trainingscomputer mit möglichst wenigen, übersichtlich angelegten Bedienelementen ausgerüstet sein sollte.

Das Display und die Anzeige für die Trainingsdaten sollten möglichst groß und übersichtlich sein.

Für die Sicherheit der Senioren sollte das Laufband unbedingt mit einer Not-Stopp-Funktion ausgestattet sein. Für ältere Menschen ist es zudem sicherlich sinnvoll, wenn es direkt am Cockpit auch eine Ablagefläche für Mobiltelefone oder ähnliches gibt. Das Mobiltelefon während des Lauftrainings in unmittelbarer Reichweite zu haben kann beispielsweise dann enorm hilfreich sein, wenn plötzlich Kreislaufbeschwerden auftreten oder der Läufer sich in irgendeiner Weise verletzt hat und Hilfe benötigt.

Das Laufband LB 50+ von Christopeit ist z.B. ein Hometrainer, der speziell für ältere Menschen konzipiert wurde. Mit leichtem Joggen und Walking-Übungen sollen hiermit körperliche Abbauprozesse bei Senioren verlangsamt werden. Die Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h ist für diesen Zweck absolut ausreichend. Mittels eines Sicherheitsbandes an der Konsole kann das Laufband im Notfall gestoppt werden. Das Display ist groß genug, allerdings könnte die Lauffläche breiter sein. Mit einer Fläche von 120 x 40 cm ist das Gerät eher für kleine Personen geeignet. Eine breitere Fläche und Sicherheitsschlüssel besitzt z.B. das Speedrunner 5000 (Professional). Weitere Fitnessgeräte für Senioren finden Sie hier.

Laufband Test durch Stiftung Warentest 2011

Laufband Test von Stiftung Warentest

Ein guter Anhaltspunkt ob ein Laufband gut ist, gibt die Bewertung durch Stiftung Warentest. Leider wurden bisher nicht ganz so überzeugende Laufbänder getestet, denn die Noten fielen nicht positiv aus. Der letzte Test von Stiftung Warentest ist aus dem Jahr 2011. In diesem Testbericht mit dem Titel: „15 Heimtrainer: Von gut bis mangelhaft“ (Link) wurden unter anderem fünf Laufbänder unter die Lupe genommen. In der Testnote wurden Kriterien wie Trainingsqualität, Handhabung, Anzeigegenauigkeit, Sicherheit und Schadstoffe in den Griffen miteinbezogen.

1. Horizon Fitness Paragon 408: Note „befriedigend2 (2,6)

2. Christopeit Laufband TM 3 Esprit: Note „befriedigend“(2,7)

3. Kettler Track Performance: Note „befriedigend“(2,7)

4. Strength Master AI680: Note „befriedigend“(2,7)

5. Hammer Walkrunner RPX: Note „mangelhaft“ (4,8)

 

Die Laufbänder von Horizon und Kettler wurden im Laufband Test der Stiftung Warentest als solide und stabile Fitnessgeräte von guter Verarbeitungsqualität eingestuft. Diese bieten außerdem eine gute Trainingsqualität und überzeugen in den Punkten Sicherheit, technische Prüfung und Handhabung, allerdings enthalten diese Geräte Schadstoffe in den Griffen, wodurch deren Noten abgewertet wurden. Das Christopeit Laufband TM 3 Esprit punktete zwar mit einer guten Bedienbarkeit, wird aber eher für Walken und langsames Joggen empfohlen. Es wurde außerdem ein lautes Antriebsgeräusch bemängelt sowie eine zu kurze Lauffläche.

Das Hammer Walkrunner RPX hat sich die Note aufgrund der dazugehörigen Hanteln in diesem Laufband Test verdorben, denn diese enthielten große Mengen an Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phthalate.

Laufband Test durch Verbraucher

Neben Laufband Testberichte durch Prüfungsinstitute, sind auch Laufband Tests durch Verbraucher sehr hilfreich. Diese sind z.B. bei Amazon zu finden unter den Bewertungen der einzelnen Produkten. Ein solcher Laufband Test gibt mehr Aufschluss über die Lebensdauer des Geräts und wie es sich über die Jahre verhält, während Testberichte durch Stiftung Warentest eben nur den momentanen Stand testen. Oft fallen dem Normalverbraucher auch andere Kleinigkeiten auf, die für den Alltag relevant sind, die in anderen Laufband Tests durch Prüfinstitute nicht erwähnt werden.

Der ideale Platz für ein Laufband

Idealerweise verfügt man über einen geräumigen Keller, in dem man sein Laufband dauerhaft aufstellen kann. Denn dort stört man seine Nachbarn nicht und das Gerät nimmt keinen Platz in der Wohnung fort. Allerdings hat nicht jeder diese Voraussetzungen. Wohnt man beispielsweise in einer Etagenwohnung, dann empfiehlt es sich eine dämpfende Matte unter das Gerät zu legen. Und um in der Wohnung Platz zu sparen, kann man sich für ein Gerät entscheiden, das sich einklappen lässt. Zusammengeklappt nehmen die Geräte nicht mehr so viel Fläche ein und lassen sich beispielsweise aufrecht an die Wand stellen.

Alle Laufband Bewertungen im Überblick



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