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Kindertrampolin Vergleich

Trampoline sind für Kinder ein Riesenspaß – und ein tolles Sportgerät, um Fitness und Koordination zu schulen. Vor allem die 2 Trampolin-Arten: das Garten- und das Kindertrampolin stellen eine tolle Attraktion dar. Jede Benutzung des Spring-Geräts ist für die Kids gleichgestellt mit einer Riesenparty. Um das richtige Gerät auszuwählen, sollten Eltern die Unterschiede zwischen den 2 oben genannten Trampolin-Arten kennen. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Grundgeräte kaum voneinander, die wichtigsten Unterschiede liegen jedoch im Detail. Neben der Höhe und dem Durchmesser der verschiedenen Trampoline liegen die Unterschiede vor allem in den Sprungeigenschaften und der Sicherheit für kleinere Kinder.

Vorteile von Kindertrampolinen: Sicher für Kinder ab 3 Jahren

Kinder- und Gartentrampoline unterscheiden sich vor allem darin, dass Kindertrampoline mit einem besonderen Augenmerk auf größtmögliche Sicherheit entwickelt worden sind, sodass sie auch für kleine Kinder zwischen 3 und 8 Jahren geeignet sind. Deshalb bringen sie auch immer ein Sicherheitsnetz mit, das rund um das Trampolin gespannt wird und das Herausfallen der kleinen Springkünstler verhindert.

Dieses Netz wird an gepolsterten Stäben angebracht und sollte das Trampolin komplett umschließen. Darüber hinaus sind die Umrandungen der Kindertrampoline besonders abgepolstert.

Auf den ersten Blick nicht erkennbar sind die weiteren Sicherheitsvorkehrungen an Kindertrampolinen. So ist zum Beispiel deren Federungsleistung deutlich eingeschränkt. Das heißt, dass selbst die wildesten Knirpse keine unkontrolliert hohen Sprünge vollführen können. Durch die Einstellung der Federung ist ein Kindertrampolin vor allem für besonders leichte Nutzer abgestimmt – Erwachsene werden deshalb auf einem solchen Trampolin nicht wirklich Freude haben. Kinder jedoch umso mehr: Sie schulen beim Trampolinspringen spielend ihre Koordination und ihren Gleichgewichtssinn. Darüber hinaus werden durch das fröhliche Springen auch die Muskeln gestärkt und die Körperwahrnehmung verbessert.

Ein wichtiger Sicherheitsfaktor bei Kindertrampolinen sind jedoch die Nutzer selbst – beziehungsweise Eltern und Erzieher als Aufsichtspersonen. Denn sie müssen dafür sorgen, dass das Sicherheitsnetz durch den Reißverschluss geschlossen wird, bevor die Kids losspringen – und dass möglichst nur jeweils ein Kind das Gerät benutzt. Denn die größte Verletzungsquelle bei der Benutzung eines Kindertrampolins sind andere Kinder: Wenn mehrere Kids wild umeinander springen, sind Verletzungen durch Zusammenstöße in der Luft oder das unfreiwillige Landen auf einem Körperteil des anderen vorprogrammiert. Die Geräte sind auch von den Abmessungen her auf zumeist nur einen Nutzer ausgelegt.

Kindertrampoline im Vergleich

Das Ultrasport Indoortrampolin Jumper 140, das Hudora Sicherheitstrampolin Jump In 140, das Klarfit „Rocketkid“ Kindertrampolin und das faltbare Kindertrampolin Galt Toys A2500H sind alle für Kinder ab drei Jahre geeignet.

Die Gestelle aller vier Trampoline sind aus beschichtetem Metall. Das Metall ist daher grundsätzlich gut gegen Verwitterung geschützt. Allerdings können nur das faltbare Kindertrampolin von Galt Toys und „Rocketkid“ von Klarfit auch im Außenbereich aufgestellt werden.

Sprungfläche

Die Sprungfläche hat bei allen runden Trampolinen etwa die gleiche Größe (Außen-Durchmesser von 140 cm). Lediglich beim Trampolin von Galt Toys, bei dem die Sprungfläche quadratisch ist, gibt es mit Seitenlängen von jeweils 86 cm Abweichungen. Die Fläche des Letzteren ist für kleinere Kinder zwischen 3 und 5 Jahren geeignet.

Form der Standfüße

Abweichungen gibt es auch bei den Standfüßen. Das Hudora Jump In 140 Trampolin verfügt über U-förmige Standfüße, während das Klarfit „Rocketkid“ Doppelstandfüße besitzt.

Besonders kippsicher ist jedoch das Modell Ultrasport Jumper 140, weil hier die Standfüße nach außen ausgestellt sind in einer L-Form. Dadurch ist der Radius der Stellfläche aber größer als der Radius der Sprungmatte. 

Sicherheitsnetz

Bis auf das faltbare Kindertrampolin mit Haltegriff sind alle Modelle mit einem Sicherheitsnetz ausgerüstet. Allerdings bedeutet das gerade beim Sicherheitstrampolin von Hudora nicht unbedingt auch eine besonders hohe Sicherheit für die Kinder. Denn hier kann das Netz nur durch einen Klettverschluss geschlossen werden. Ein Herunterfallen aus der Einstiegsöffnung ist damit leicht möglich. Bei den anderen Modellen, wie z.B. Ultrasport Jumper 140 cm, wird das durch einen Reißverschluss an der Einstiegsöffnung verhindert.

Aufbau

Der Aufbau der Trampoline von Hudora, Ultrasport und Klarfit gestaltet sich. Vor allem das Spannen der Federseile erfordert viel Kraft. Das Modell von Galt Toys ist einfacher aufzubauen und kann sogar zusammengeklappt werden und platzsparend verstaut werden.

Weitere Sicherheitsmerkmale

Alle vier Kindertrampoline verfügen über diverse Sicherheitsmerkmale. So ist die Rahmenabdeckung bei allen Geräten Standard. Auch die Befestigungsstäbe für das Sicherheitsnetz sind bei allen Modellen gepolstert. Beim faltbaren Kindertrampolin von Galt Toys ist auch die Griffstange gepolstert. Lediglich das Modell von Klarfit verfügt zusätzlich noch über ein Sicherheitsnetz unterhalb der Sprungmatte. Dadurch kann verhindert werden, dass Kinder oder Haustiere unter das Trampolin kriechen, während ein Kind darauf hüpft.

Vorteile von Gartentrampolinen: Höhere Sprünge und Wetterfest!

Der wichtigste Vorteil: Gartentrampoline bieten eine deutlich höhere Federungsleistung und mehr Platz zum Springen, so dass auch erwachsene Nutzer sehr hohe Sprünge vollführen können. Wenn sie dies auf einem Kindertrampolin versuchen, riskieren sie das Abreißen der Federung. Im Gegensatz zu Kindertrampolinen können auf Gartentrampoline auch Erwachsene mitspringen. Die meisten Geräte haben zwar ein zulässiges Maximalgewicht, das die Springer nicht überschreiten dürfen. Dieses liegt jedoch in der Regel deutlich über 100 Kilogramm, weshalb auch kräftiger gebaute Menschen sich diesen Spaß ohne Probleme gönnen dürfen.

Außerdem sind Gartentrampoline speziell für den Außenbereich entwickelt, d.h. die einzelnen Komponenten und Materialien sind besonders vor Korrosion, Frost- und UV-Strahlen geschützt. Lesen Sie dazu hier mehr: Gartentrampolin Test.

Gartentrampolin als Kindertrampolin nutzbar?

Bei den meisten Gartentrampolin-Modellen kann ein Sicherheitsnetz dazu gekauft werden, sodass ähnlich wie beim Kindertrampolin ein hoher Schutz vor Herausfallen des Kindes gewährleistet ist. Manche Modelle, wie das Ultrasport Gartentrampolin 366 werden inklusive Sicherheitsnetz verkauft, sowie mit einer gut gepolsterten und sicheren Bedeckung der Federn.

Manche Gartentrampoline lassen sich folgendermaßen zusätzlich zum Kindertrampolin umfunktionieren: Die Federung wird etwas gelockert und das Gestänge des Trampolins ein Stück im Boden versunken. Dadurch werden Garten-Trampoline kindgerechter, denn die Kleinen können nicht mehr so hoch springen und das Unfallrisiko ist gerringer.

Abmessungen der kleinen Trampoline für den Hausgebrauch

Auch in der Größe der Trampoline für Kids und Erwachsene gibt es Unterschiede. Kindertrampoline sind in Größen zwischen 1,10 und 1,40 m Durchmesser zu haben, Gartentrampoline dagegen besitzen Abmessungen von bis zu fünf Meter im Durchmesser. Deshalb sind  Kindertrampoline flexibler einsetzbar: bei Regen zu Hause nutzbar und bei Nicht-Benutzung schnell im Keller oder Abstellraum verstaut.

Unterschied zu Mini-Trampoline

Kinder- und Mini-Trampoline unterscheiden sich darin, dass Mini-Trampoline keinerlei Möglichkeit zum Anbringen eines Sicherheitsnetzes bieten, auf Metallfüßen stehen und sowohl drinnen wie draußen nutzbar sind. Auf dem Rasen sind Gartentrampoline allerdings deutlich im Vorteil, weil Mini-Trampoline dort mit ihren Metallfüßen einsinken. Mini-Trampoline werden in erster Linie für das Fitnesstraining Erwachsener oder Jugendlicher genutzt, Kindertrampoline sind für Kids von drei bis ca. acht Jahre gedacht, Gartentrampoline generell für alle Zielgruppen konzipiert.

Gesundheitliche Vorteile des Trampolinspringens für Kinder

Für Kinder ist das Trampolinspringen ein pures Glückshormone-Training und dazu hat es viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Mittlerweile gibt es ja schon eine Studie der NASA, welche zeigt, dass bereits zehn Minuten Trampolinspringen genauso effektiv ist, wie eine halbe Stunde Laufen.

Nicht nur die Muskeln des Kindes, sondern das gesamte Knochensystem wird trainiert und gestärkt. Der Stoffwechsel wird aktiviert und die Sensomotorik, die Koordination und der Gleichgewichtssinn des Kindes verbessert. Das Besondere an den Trampolin Übungen ist, dass die Bewegungen sanft und harmonisch sind, und dadurch die Gelenke geschont werden.

Fazit

Trampoline haben ihren Siegeszug in den letzten Jahren mit gutem Grund angetreten: Denn sie bieten eine einzigartige Möglichkeit, Fitness- und Koordinationstraining mit sehr hohem Spaßfaktor zu verbinden. Kindertrampoline eignen sich beispielsweise nicht nur hervorragend, um dem großen Bewegungsdrang der Kleinsten Freiraum zu geben. Sie dienen auch dazu, Motorik und Koordination der Kids zu schulen. Und auf Garten-Trampolinen lassen sich nicht nur schweißtreibende Fitnessübungen im Sprung bewältigen. Sie schonen dabei auch die Gelenke und helfen sogar, im Rahmen physiotherapeutischer Übungen Muskeln wiederaufzubauen und den Bewegungsapparat auf sanfte Weise zu stärken.

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