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Hüpfmatratze und Hüpfpolster für kleine Hüpfer

Eltern, die der unbändigen Energie ihrer Kinder ein Ventil bieten wollen, liegen mit einem Trampolin genau richtig. Allerdings werden Trampoline häufig draußen aufgestellt, wie z.B. die typischen Gartentrampoline, und können dementsprechend nur bei schönem Wetter genutzt werden. Natürlich gibt es auch Indoor-Kindertrampoline, aber die nehmen oft recht viel Platz in Anspruch. Damit sich die Kleinen in der Wohnung trotzdem so richtig austoben können, ist die Hüpfmatratze (oder auch Hüpfpolster), wie z.B. des Herstellers traturio, als Alternative sehr empfehlenswert.

Was ist eine Hüpfmatratze?

Bei einer Hüpfmatratze oder einem Hüpfpolster handelt es sich um im Grunde genommen um eine dicke Matte oder Matratze, auf der die Kinder nach Herzenslust hüpfen können.



Die Hüpfpolster gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. So können die Polster beispielsweise in eckiger oder runder Form erworben werden. Auch die Stärke der Polster variiert.

Vor- und Nachteile gegenüber einem Trampolin

Im Vergleich zu einem Trampolin zeigen sich bei der Hüpfmatratze zahlreiche Vorteile.

  • Die Hüpfmatratze erfordert keine aufwändige Montage.
  • Die Hüpfmatratze lässt sich leichter transportieren.
  • Die Hüpfmatratze kann nach der Verwendung einfach unter einem Bett oder neben einem Schrank verstaut werden.
  • Auf einer Hüpfmatratze können nicht so hohe Sprünge ausgeführt werden wie auf einem Trampolin. Dadurch sind sie trotz des fehlenden Sicherheitsnetzes sicherer.
  • Die Sprungfläche einer Hüpfmatratze befindet sich näher am Boden. Stürze von der Matratze sind daher weniger gefährlich.
  • Auf einer Hüpfmatratze können sich mehrere Kinder gleichzeitig austoben, wenn sie groß genug ist. Auf einem Trampolin sollte sich immer nur ein Kind befinden.
  • Eine Hüpfmatratze quietscht nicht beim Springen.
  • Die Bezüge der Matratze lassen sich meist in der Maschine reinigen.
  • Es besteht hier keine Verletzungsgefahr durch Rahmen, Federn oder Bänder.
  • Die Sprungfläche kann auch als Ruhe- oder Schlafplatz genutzt werden.
  • Viele Hüpfmatratzen können drinnen und draußen verwendet werden.
Im direkten Vergleich zwischen Hüpfpolster und Trampolin gibt es eigentlich nur einen nennenswerten Nachteil. Und dabei handelt es sich um die geringere Sprunghöhe. Auf einem Trampolin können definitiv höhere Sprünge ausgeführt werden. Jedoch bergen höhere Sprünge auch ein größeres Verletzungsrisiko. Gerade in Wohnräumen mit Möbeln und niedrigen Decken sind die Hüpfpolster daher die sicherere Variante.

Hüpfmatratzen für Outdoor und Indoor

Die meisten Matratzen sind an den Seiten und oben mit einem angenehmen Stoff überzogen, der sich nach Bedarf auch abziehen und waschen lässt. Die Unterseite der Matratze besteht hingegen meist aus einem gummierten Stoff. Der sorgt dafür, dass die Matratze auf glattem Untergrund nicht rutscht. Daher ist es auch kein Problem, so eine Matratze auf Fliesenböden oder Laminat zu benutzen. Bei einem Trampolin muss dagegen immer darauf geachtet werden, dass der Untergrund rutschfest ist. Deshalb sollten Trampoline im Innenbereich auch nur auf Teppichböden aufgestellt werden.

Die gummierte Unterseite der Matratze ermöglicht aber auch die Benutzung im Freien. Hier kann sie auf Beton, auf Gehwegplatten, auf Asphalt oder auf dem Rasen hingelegt werden. Besonders sicher ist natürlich die Platzierung auf dem Rasen. Denn sollte ein Kind von der Matratze herunterfallen, ist hier das Verletzungsrisiko geringer als auf Beton oder Asphalt.

Die gummierte Unterseite verhindert aber nicht nur ein Verrutschen, sondern hindert auch Nässe am Eindringen in die Matratze. Es ist also auch kein Problem die Matratze nach einem Regenschauer auf den Rasen zu legen, damit sich die Kleinen darauf austoben können.

Worauf sollte beim Kauf einer Hüpfmatratze geachtet werden?

Hüpfmatratzen oder Hüpfpolster sind in einer durchaus ansehnlichen Vielfalt zu erwerben. Daher ist es für Eltern auch gar nicht notwendig, auf ein beliebiges Modell zurückzugreifen. Das ist auch nicht empfehlenswert, da es immer Produkte gibt, die sich besser oder schlechter für die jeweiligen Familien eignen.

  • Alter des Kindes: Zunächst einmal sollte beim Kauf das Alter des Kindes oder der Kinder geachtet werden. Grundsätzlich können Hüpfpolster von Kindern ab einem Alter von drei Jahren genutzt werden. Es gibt allerdings auch Modelle, die es schon kleineren Kindern erlauben, ihre Sprungfähigkeiten zu testen. Diese Modelle sind dann meist kleiner und haben eine geringere Höhe. Soll die Matratze für größere Kinder gekauft werden, dann sollte sie natürlich entsprechend größer sein. Die Matratze sollte dann auch groß genug sein, dass zwei oder sogar drei Kinder gleichzeitig darauf Platz finden.
  • Belastbarkeit: Neben der Größe der Matratze ist auch deren Belastbarkeit ein wichtiges Kaufkriterium. Denn eine Matratze, die groß genug für drei Kinder ist, ist nicht automatisch für die gleichzeitige Benutzung durch drei Kinder geeignet. Soll das Polster von mehr als zwei Kindern genutzt werden können, dann sollte das maximale Benutzergewicht nicht unter 60 kg liegen. Es gibt sogar Matratzen, die für ein maximales Benutzergewicht von 100 kg ausgelegt sind.
  • Außenhülle Beschaffenheit: Ein weiteres Detail, auf das beim Kauf geachtet werden sollte, ist die Beschaffenheit der Außenhülle. Da die Matratze in der Regel von kleinen Kindern genutzt wird, sollten Eltern vor allem darauf achten, dass sich keine Schadstoffe in den Materialien befinden. Ein hautfreundlicher Oberstoff auf der Sprungfläche ist dabei besonders wichtig. Zudem sollten Eltern keine Matratzen kaufen, die Weichmacher enthalten. Denn diese gelten als gesundheitsschädlich.
  • Waschbare Außenhülle: Im Zusammenhang mit der Außenhülle ist es außerdem wichtig darauf zu achten, dass insbesondere der Teil, der als Sprungfläche dient leicht abgezogen und gewaschen werden kann. Wenn die Kinder erst mit schmutzigen Schuhen auf der Matratze hüpfen und sich dann für ihr wohlverdientes Nickerchen mit dem Kopf auf die Matratze legen wird das sonst schnell unhygienisch.
  • Stahlfedern vs. Schaumstoff: Auch das Innenleben der Hüpfmatratzen ist ein genaueres Hinsehen wert. Während nämlich viele Hersteller in ihren Produkten Stahlfedern verarbeiten (bei einigen ist sogar eine doppelte Stahlfederung integriert), verzichten einige Hersteller auch ganz auf die Verwendung von Stahlfedern. Sie befüllen ihre Matratzen ausschließlich mit Schaumstoff. Die mit Schaumstoff gefüllten Matratzen ermöglichen nur kleine Sprünge. Daher sind diese Modelle vor allem für die ganz Kleinen gut geeignet. Für größere Kinder sind jedoch die Matratzen mit Stahlfederung die bessere Wahl, weil sie ein größeres Sprungvergnügen bieten.
  • Strapazierfähig und Robust: Zu guter Letzt sollte auch darauf geachtet werden, dass die Polster eine gewisse Robustheit besitzen. Die Materialien sollten also möglichst strapazierfähig sein. Wenn die Hüpfpolster auch häufig im Freien Verwendung finden sollen, dann müssen die Materialien darüber hinaus auch witterungsbeständig sein. Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung sollten den Materialien nicht schaden.

Hüpfpolster von JAKO‑O

Das Hüpfpolster von JAKO‑O, welches in Deutschland hergestellt wird, gibt es in verschiedenen Größen. Die große Variante bietet mit 140 x 90 x 25 cm genügend Platz für zwei tobende Kinder. Auch die maximale Belastungsgrenze ist mit 70 kg groß genug für zwei Kinder bis ins frühe Grundschulalter.

Das Hüpfpolster ist farbenfroh gestaltet und lädt damit zum Toben ein. Die Oberseite (Sprungseite) ist aus einem angenehmen Webstoff gefertigt. Die Unterseite ist mit einem Turnmatten-Material ausgerüstet. Dadurch lässt sich die Unterseite nicht nur kinderleicht reinigen, sie verhindert auch ein Verrutschen des Polsters. Das ist zum Beispiel dann ein großer Vorteil, wenn die Kinder von ihrem Bett oder von der Couch auf das Hüpfpolster springen.

Im Inneren sorgen eine Schaumstofffüllung und doppelte Stahlfederung dafür, dass die Kleinen auf der Matratze hohe Sprünge machen können. Ältere Kinder mit größerem Gewicht können auf der Matratze naturgemäß höhere Sprünge machen als kleine, leichte Kinder.

Regelrechte Sprünge sind für kleinere Kinder von 2 Jahren zwar noch nicht möglich. Das liegt aber nicht nur an den noch mangelhaften motorischen Fähigkeiten, sondern auch an dem für sie noch zu hohen Widerstand der Federung. Nichtsdestotrotz können sie ihre motorischen Fähigkeiten und ihren Gleichgewichtssinn spielerisch auf dieser Matratze schulen.

Und wenn das Polster einmal nicht zum Springen und Toben verwendet wird, dann eignet es sich hervorragend als Liegefläche zum Lümmeln. Und gerade die große Variante kann zur Not auch als „Bett“ für Übernachtungsgäste zweckentfremdet werden. Wird das Polster dann nicht mehr gebraucht, lässt es sich dank der geringen Höhe von nur 25 cm locker unter einem Bett verstauen.

Ein Nachteil der Hüpfmatratzen von Jakoo ist ihr relativ hoher Preis der großen Variante. Hier gibt es sicher günstigere Alternativen. Allerdings können die Hüpfpolster von JAKO‑O auch mit einer guten Qualität, einer guten Verarbeitung und einer hohen Robustheit überzeugen. Die Hüpfpolster sind also sehr langlebig und können die Kinder viele Jahre begleiten. Einen ausführlichen Testbericht findet ihr auf lavendelblog.de.

Hüpfmatratze von traturio



In Zeiten von Fernsehen, Videospielen, Smartphones und Tablets müssen häufig schon kleine Kinder regelrecht zur Bewegung gezwungen werden. Das ständige Sitzen vor dem PC oder der ständig vom Blick auf das Smartphone gesenkte Kopf führen heutzutage mehr als früher schon in jungen Jahren zu Haltungsschäden. Auch das Gewicht der Kinder leidet unter dem Bewegungsmangel. Und die motorischen Fähigkeiten und der Gleichgewichtssinn werden nur schlecht ausgebildet.



Mit einer Hüpfmatratze von traturio können Eltern ihre Kinder dennoch ganz einfach zu mehr Bewegung animieren. Das Hüpfpolster ist mit einer Größe von 107 x 70 x 17 cm groß genug für ein Kind. Von mehr als einem Kind sollte das Polster aus Sicherheitsgründen auch nicht genutzt werden. Für die Verwendung durch mehrere Kinder gleichzeitig gibt es andere Modelle.

Das Hüpfpolster ist für Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 40 kg geeignet. Das Polster kann also auch noch von älteren Kindern zum Toben verwendet werden.

Der farbenfrohe Bezug des Polsters animiert selbst Bewegungsmuffel zum Toben. Und die Materialbeschaffenheit sorgt bei den Eltern für ein ruhiges Gewissen. Der Bezug besteht auf der Oberseite aus einem robusten Webstoff, der dem Ökotex Standard 100 entspricht. Das bedeutet, dass hierin keine Schadstoffe enthalten sind. Das gilt auch für die Seitenteile des Bezugs. Diese sind darüber hinaus auch abwaschbar. Auf der Unterseite des Polsters sorgt ein Turnmattenmaterial dafür, dass das Polster auch auf glatten Böden nicht verrutschen kann. Dies trägt wesentlich zur Sicherheit des Kindes bei.

Die Matratze ist grundsätzlich nicht witterungsbeständig, kann aber dennoch im Außenbereich verwendet werden. Rasenflächen sind für die Verwendung der Hüpfpolster ideal, da bei einem Sturz der relativ weiche Boden schlimmere Verletzungen verhindert. Grundsätzlich kann das Hüpfpolster aber auch auf Gehwegplatten oder Betonböden platziert werden. Ein feuchter (nicht nasser) Untergrund stellt auch kein Problem dar, da der gummierte Boden des Polsters ein Eindringen der Feuchtigkeit in die Matratze verhindert. Dennoch sollte eine feucht gewordene Matratze nach der Verwendung möglichst schnell getrocknet werden, um die Bildung von gesundheitsgefährdendem Schimmel zu verhindern.

Sollte das Polster durch die Verwendung im Freien schmutzig geworden sein, dann ist das kein Problem. Denn der Bezug lässt sich abnehmen und bei 40° in der Maschine waschen.

Das Springvergnügen selbst wird durch robuste Sprungfedern im Inneren erzeugt. Diese bieten einen gewissen Widerstand, der mit größer werdendem Gewicht des Kindes immer geringer wird. Die Sprungkraft, die hier wirkt ist mit einem richtigen Trampolin natürlich nicht vergleichbar. Die Sprunghöhe ist also wesentlich geringer. Das hat jedoch den Vorteil, dass das Springen auf dem Polster auch sicherer ist als das Springen auf einem richtigen Trampolin. Auch ist die Höhe des Polsters viel geringer als die eines Trampolins. Sollte ein Kind beim Hüpfen also tatsächlich einmal neben der Sprungfläche landen, dann ist das Verletzungsrisiko nicht sehr hoch. Voraussetzung ist immer, dass sich keine Möbel oder andere Gegenstände in unmittelbarer Nähe der Sprungmatte befinden.

Die Sprungmatte von traturio hat natürlich auch einen stolzen Preis. Den zu bezahlen lohnt sich aber. Denn die schadstofffreien, robusten, widerstandsfähigen und waschbaren Materialien sorgen für Sicherheit und bei den Eltern für ein gutes Gewissen.

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