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Das Gartentrampolin sicher nutzen – So vermeiden Sie Verletzungen!

Ein Gartentrampolin bringt Spaß, ist allerdings auch nicht ganz ungefährlich. Die richtige Nutzung bewahrt vor Verletzungen und verhindert, dass das Trampolin beschädigt wird. Einige Punkte sind besonders wichtig.

Gartentrampolin sicher nutzen

Gartentrampolin sicher aufstellen

Ob die Nutzung des Gartentrampolins sicher ist, hängt zum Großteil davon ab, wo es steht. Es sollte sich nicht in der Nähe von Zäunen oder Bäumen befinden, denn beim Springen auf dem Trampolin kann es immer passieren, dass man die Kontrolle verliert. Auch der Untergrund sollte möglichst eben sein. Bestenfalls befindet sich das Gartentrampolin auf einer ebenen Grasfläche, die frei von Hindernissen oder Gegenständen ist. Vor allem harte oder spitze Gegenstände sollten sich nicht in der Nähe befinden. Wird das Trampolin auf einer abschüssigen Wiese aufgestellt, ist besondere Vorsicht geboten. Durch die Schräglage besteht die Gefahr, dass man aus dem sicheren Bereich geschleudert wird und sich Verletzungen zuzieht. Zuletzt sollte überprüft werden, ob das Sprungtuch straff genug ist. Ist das nicht der Fall, wird das Tuch beim Springen bis zum Boden durchgedrückt, was ebenfalls zu Verletzungen wie Prellungen und Knochenbrüchen führen kann. Zu straff sollte das Sprungtuch allerdings auch nicht sein, denn wird der Körper zu schnell abgebremst, belastet das die Gelenke und die Bandscheiben. Deshalb: Sprungtuch wählen, das weder zu locker noch zu straff ist.

Ein Sicherheitsnetz sollte aufgrund seiner Schutzfunktion unbedingt dazu gekauft werden, falls dieses nicht in der Lieferung enthalten ist. Eine regelmäßige Überprüfung von Verschleiß ist ebenfalls zu empfehlen.

Vor der Nutzung: Schuhe ausziehen!

Das Gartentrampolin ist sicher platziert und bereit zur Nutzung. Bevor es jedoch losgeht, ist eine kurze Aufwärmphase wichtig. Schließlich werden die Bänder und Gelenke beim Springen auf dem Trampolin stark belastet. Übungen für den Rücken sind wichtig, um den Bewegungsapparat auf die folgende Belastung vorzubereiten. Auch die Bauchmuskulatur kann durch ein geeignetes Aufwärmtraining sehr entlastet werden und ist deutlich weniger anfällig für Verletzungen. Auch die Kleidung sollte stimmen. Sporthose und Shirt sind vollkommen ausreichend und sollten ebenfalls keine spitzen Teile an sich haben. Schuhe sollten beim Springen auf einem Trampolin grundsätzlich nicht getragen werden.

Das Gartentrampolin sicher nutzen: Vorsicht bei Saltos!

Danach sollte es langsam angegangen werden. Saltos und andere riskante Sprünge sollten bereits eingeübt sein und nur bei einem entsprechend großen Trampolin durchgeführt werden. Generell sollte sich keine zweite Person im Trampolin befinden, um Zusammenstöße zu vermeiden.

Die Atmung ist ein wichtiger Faktor beim Springen auf einem Gartentrampolin. Sie sorgt für den richtigen Rhythmus und verhindert, dass man aus dem Tritt gerät und sich verletzt. Deshalb sollten sowohl Körperhaltung als auch Atmung trainiert werden.

Ein Punkt, der häufig unterschätzt wird, ist auch die Art, wie das Gartentrampolin verlassen wird. Die meisten Menschen springen mit Schwung vom Sprungtuch auf den Boden. Das belastet jedoch die Gelenke und die Bauch- und Rückenmuskulatur und ist einer der häufigsten Gründe für Verletzungen. Sinnvoller ist es deshalb, langsam abzubremsen. Grundsätzlich sollte das Gartentrampolin von Kindern ab 6 Jahren genutzt werden und zwar immer unter der Aufsicht der Eltern.

>> Wie sicher sind Gartentrampoline? – Stiftung Warentest & TÜV Süd

Fazit: So ist die Trampolin-Nutzung sicher

Von der Wahl des Untergrunds über die Aufwärmung bis hin zum eigentlichen Springen gibt es einige Dinge, die bei der Nutzung eines Gartentrampolins beachtet werden müssen. Folgende Punkte sorgen für die nötige Sicherheit:

– Ebenen Untergrund wählen
– Untergrund von spitzen Gegenständen befreien
– Besondere Vorsicht bei schrägem Untergrund
– Sprungtuch darf nicht zu straff und nicht zu locker sein
– Muskeln, Gelenke und Bänder aufwärmen
– Lockere, enganliegende Kleidung wählen
– Langsam herantasten
– Nur geübte Sprünge durchführen
– Nur alleine auf das Trampolin
– Schwung langsam ausbremsen

Wer diese zehn Punkte beachtet und sich langsam ans Springen herantastet, kann mit einem Gartentrampolin viel Spaß haben. Ausführliche Gartentrampolin Tests finden Sie auf unserer Webseite.

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