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Rudergerät Concept2 Modell D Test: Studioqualität für Zuhause



Im heutigen Testbericht geht es um die wohl bekannteste Rudermaschine: Concept2 Indoor Rower Model D. Die Concept2 Geräte gehören zu den besten Rudergeräten, die man heutzutage kaufen kann, und sind nicht nur in Ruderclubs und Vereine anzutreffen, sondern auch in vielen Fitnessstudios, Fitnesscenter und Hotels.

Vor allem für ambitionierte und leistungsorientierte Sportler und Profi-Ruderer sind die Concept2 Rudergeräte die erste Wahl. Interessant zu wissen ist auch, dass das Unternehmen Concept2 bereits 1976 von den olympischen Ruderer, Peter und Dick Dreissigacker, in den USA gegründet wurde. Das heißt, die Gründer waren selbst sehr gut mit der Thematik „Profi-Rudern“ vertraut und wussten genau, welche Eigenschaften eine Rudermaschine  besitzen muss, damit sie die intensive Nutzung bei olympischen Wettkämpfen standhält.

Kommen wir nun zu meinem persönlichen Erfahrungsbericht.

Aufbau

Der Aufbau gestaltet sich einfach und dauert nur wenige Minuten: Die Füße werden mit Schrauben befestigt und anschließend wird die Laufschiene mit dem Hinterteil verbunden.

Verarbeitung

Die überdurchschnittliche, qualitativ hochwertige Verarbeitung ist bereits auf den ersten Blick zu erkennen. Noch bevor man sich hingesetzt hat, weiß man, dass dieses Rudergerät für ein intensives Training ausgelegt ist, und wahrscheinlich ein Leben lang halten wird. Angefangen von den Standfüßen, die eine hohe Stabilität gewährleisten (Hinterbeine aus Stahl und Vorderbeine aus Aluminium), über den pulverbeschichteten Metallrahmen, bis zum Monitor, macht alles einen überaus soliden Eindruck. Das Gerät kann, laut Herstellerangaben, ein Maximalgewicht bis zu 227 kg aushalten und ist somit hoch belastbar. Und wenn ein Teil mit der Zeit doch nicht überlebt, kann man Ersatzteile beim Hersteller bestellen. Das ist einer der Vorteile eines namenhaften Unternehmens, im Gegensatz zu einer „No-Name“ Firma. Bei der Letzteren hat man das Risiko, dass wenn die Firma nach ein paar Jahren schließt, man schlecht an Ersatzteilen dran kommt und folglich wird das ganze Gerät unbrauchbar.

Training

Das Training selbst ist durch den Einsatz des Luft-Widerstands-Systems bzw. der Windrad-Technik sehr nah an der Dynamik des wirklichen Ruderns. Das heißt der Widerstand ändert sich in Abhängigkeit des Zugverhaltens des Trainierenden, wie im echten Ruderboot: Je stärker man die Arme zum Oberkörper heranzieht und je schneller man den Durchzug ausführt, desto schneller wird das Windrad bewegt wird, und desto höher ist der Widerstand, den man spürt.

Hierbei kann der Grundwiderstand manuell mithilfe des seitlich am Windrad angebrachten Luftklappenhebels in verschiedenen Belastungsstufen (1-10) eingestellt werden. Wenn man z.B. einen „leichten Gang“ einstellt, kann man einfacher schnelle Durchzüge machen. Ist der Grundwiderstand einmal eingestellt, läuft das System selbstbestimmend. Die Bewegungen sind schön fließend und der Bewegungsablauf rund. Und dennoch ist der Zug hart und leistungsfordernd: für Leistungsruderer optimal. Man merkt, dass die hohen Ansprüche der beiden Gründer bei der Herstellung des Concept2 D Rudergeräts erfolgreich umgesetzt wurden. Weiterhin ist der Sitz stabil, wackelt nicht, und bewegt sich gleichmäßig über die Schiene. Von der Polsterung her ist er relativ bequem, nicht zu weich und nicht zu hart.

PM3 Monitor

Der PM3 Monitor befindet sich auf einem langen, Monitorarm, der auf  einen festen Platz fixiert ist. Dieser ist nah genug an dem Trainierenden, sodass die Leistungsdaten einfach abgelesen werden können. Es werden alle wichtigen Trainingsdaten angezeigt: Leistung in Watt, verbrauchte Kalorien und geruderte Meter. Die Bedienung des Monitors ist sehr benutzerfreundlich. Auf der Logcard können bis zu 500 Trainingseinheiten abgespeichert werden und dann auf dem Computer übertragen werden.

Ein interessanter Aspekt bei dem Monitor des Concept2 D Modells ist, dass der Strom für den Monitor über das Windrad erzeugt und durch Batterien unterstützt wird.

Online-Logbuch

Das Online-Logbuch von Concept2 bietet jedem Kunden die Möglichkeit, seine Trainingseinheiten online einzutragen und die zurückgelegten Strecken zu erfassen. Somit kann man seinen Fortschritt beobachten, analysieren, und seine Leistungen mit Menschen von der ganzen Welt vergleichen. Man kann auch an Wettkämpfen teilnehmen, die angeboten werden. Hier kann man sehen welche Strecken für die Online-Rangliste bereits eingetragen wurden: concept2.com/rankings.

In 2 Teilen zerlegbar

Da das Concept2 D Rudergerät  sehr viel Platz einnimmt ist es sehr von Vorteil, dass man es mit wenigen Handgriffen in 2 Teilen zerlegen kann und somit platzsparend aufbewahren kann.

Nachteile des Concept2 Indoor Rower Model D

  • Der einzige Nachteil des Concept2 D Rudergeräts ist die Geräuschentwicklung bei der Drehung des Windrades bei intensivem Rudern. Wenn man in einer Mietwohnung wohnt, könnte es für die Nachbarn unangenehm werden, je nachdem wie dick die Wände sind. Beim normalen Rudern sind die Geräusche auf dem Niveau eines Ferneshers. Und beim intensiveren Training sollte man sich die Lautstärke wie bei einem lauten Fernseher vorstellen.

Weitere Infos

  • Aufstellmaße: Länge: 244cm, Breite: 61cm, Sitzhöhe: 36cm
  • Platzbedarf bei Lagerung in 2 Teilen: 63.5 cm x 83.8 cm x 137.2 cm

Rudertechnik auf dem Concept2



youtube
Fazit

Das Concept2 Indoor Rower Model D ist ein auf Langlebigkeit und hohe Belastbarkeit ausgelegtes Rudergerät in Studioqualität. Profi-Ruderer werden kaum was Besseres auf dem Markt finden können. Zu bedenken ist auch, dass das Fitnessgerät nicht so schnell an Wert verlieren wird, wie andere Rudergeräte. Das Concept2 D Rudergerät kann man Amazon, wo man auch weitere Erfahrungsberichte nachlesen kann.

Quellen:
www.concept2.de

Eigene Erfahrungen

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