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Frau auf Fahrradergometer

© Udo Kroener – Fotolia.com

 

Unsere Kriterien, nach denen wir Produkte auf dieser Webseite empfehlen und beurteilen

Unser Ziel ist es so viele Informationen wie möglich über ein bestimmtes Fitnessprodukt zu sammeln, sodass die Entscheidung für ein Produkt dem Leser leichter fällt und er Zeit spart, die er sonst zum Recherchieren bräuchte. Unsere Beurteilung basiert auf einige Faktoren, wie Erfahrungsberichten von Menschen, die das Produkt wirklich benutzt haben, Kommentare und Meinungen auf Blogs, Foren und andere Online Communities, Produktinfos auf der Herstellerwebseite, und Testberichte von unabhängigen Verbraucherschutzorganisationen, wie Stiftung Warentest. Natürlich haben wir viele der Fitnessgeräte auch selbst getestet. Wir empfehlen nur Fitness-Produkten, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben, und die wir auch selbst kaufen würden.


Infos

Der Unterschied zwischen einem Heimtrainer und einem Ergometer

Der Unterschied zwischen einem Heimtrainer und einem Ergometer ist, dass das Ergometer im Gegensatz zum Heimtrainer nach der Europäischen Gerätenorm DIN EN 957, Klasse HA zugelassen wurde.

Was bedeuten die Bezeichnungen DIN EN 957 und HA-Klasse ?

Der Buchstabe A drückt aus, dass das Fitnessgerät eine sehr genaue Watt- bzw. Leistungsanzeige besitzt und die Wattzahl stufenlos einstellbar ist. Nach der DIN 957-1/5 HA Norm darf die Leistung nämlich höchstens +/- 10% vom angezeigten Wert abweichen (unter 50 Watt höchstens 5 %). Bei einem gewöhnlichen Heimtrainer dagegen wird nur die Belastungsstufe angezeigt und nicht die genaue Leistung in Watt. Mit anderen Worten: Man weiß nicht wieviel Watt die einzelnen Stufen haben und der Watt-Wert kann nur geschätzt werden.

Fazit: Beim Ergometer ist die Leistung reproduzierbar, und ärztliche Vorgaben können umgesetzt werden. Heimtrainer dagegen sind nur für den Freizeitsport, jedoch nicht für therapeutische Zwecke geeignet. Außerdem kann beim Ergometer mindestens eine Leistung bis 250 Watt eingestellt werden (optimal wäre ab 400 Watt), während bei einem Heimtrainer die höchste Stufe gewöhnlich mit 130 Watt erreicht wird. Wer also ein intensives Herz-Kreislauftraining betreiben will, oder ein Training unter ärztlicher Vorgaben, sollte ein Ergometer wählen. Wer nur fit werden will, für den reicht auch ein Heimtrainer.

Ergometer Arten

  • Fahrrad-Ergometer: Das Fahrrad-Ergometer ist das bekannteste Ergometer. Es simuliert die Bewegung wie auf einem Fahrrad und bringt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung. Viele dieser Fitnessgeräte sind mit verschiedenen Trainingsprogrammen ausgestattet, mit denen z.B. eine Bergfahrt (Bergauf und Bergab), oder eine Talfahrt simuliert werden kann.
  • Ruder-Ergometer: Mit diesem Fitnessgerät werden die Ruderbewegungen wie in einem Ruderboot nachgeahmt. Diese Art von Ergometer trainiert ganauso wie das Fahrrad-Ergometer das Herz-Kreislaufsystem und die Ausdauer, aber hier werden zusätzlich Rücken-, Schulter-, und Armmuskulatur aktiviert.
  • Crosstrainer-Ergometer: Diese Ergometer sind, wie der Name schon nahelegt, eine Kombination aus Crosstrainer und Ergometer. Vom Bewegungsablauf her besitzen sie die Eigenschaften eines Crosstrainers: Das heißt es werden sowohl Arme, als auch Beine in Bewegung gesetzt. Man trainiert aufrecht im Stehen und nicht im Sitzen, wie das beim Fahrrad-Ergometer der Fall ist. Was die Anzeigegenauigkeit der Leistung angeht, erfüllen die Crosstrainer-Ergometer die Gerätenorm DIN EN 957, es wird also der genaue Watt-Wert angezeigt und nicht nur die Belastungsstufe.

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